Kein leichter Job: Angela Hötzel tritt während Coronakrise Stelle als Leitung im Boni an

dzSeniorenheim St. Bonifatius

Die Corona-Epidemie stellt Seniorenheime vor außergewöhnliche Herausforderungen. In dieser Ausnahmesituation tritt Angela Hötzel als Einrichtungsleiterin ihre Arbeit an - und bleibt gelassen.

Unna

, 07.04.2020, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Den Start ins neue Berufsleben hatte sich Angela Hötzel sicher ein wenig anders vorgestellt: Die neue Einrichtungsleiterin des Wohn-und Pflegeheims St. Bonifatius in Unna ist ihre neue Stelle mitten in der Coronakrise angetreten - wenn auch ohne offizielle Feierstunde.

„Angela Hötzel steigt direkt ins Geschehen ein, das im Moment von Corona-Schutzmaßnahmen für die Bewohner und Mitarbeiter geprägt ist“, heißt es in einer Pressemitteilung des katholischen Hospitalverbunds Hellweg.

Neue Leitung bleibt gelassen

Trotz der angespannten Lage in Pflegeheimen zeigt sich Hötzel aber gelassen: „Natürlich ist das eine Extremsituation. Ich selber empfinde das aber gar nicht so. Man ist den Kummer in diesem Berufsfeld ja gewohnt.“

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Sie freue sich jetzt erstmal, ihre Mitarbeiter kennenzulernen, wenn auch ohne Händeschütteln, dafür mit Sicherheitsabstand und Mundschutz.

Große Feier nach der Krise geplant

Auf das Begrüßen der Bewohner muss sie allerdings noch verzichten: „Das lassen die aktuellen Sicherheitsvorkehrungen nicht zu“, sagt Hötzel.

Allerdings soll dies schnellstmöglich nachgeholt werden, sobald die Krise vorbei ist: „Dann freuen wir uns auf eine richtige Sause und lassen es mit Bewohnern, Pflegern und Angehörigen so richtig krachen.“

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