Neue Bauplätze bei Ikea und Woolworth Gewerbegebiet Unna/Kamen wächst

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Im Gewerbepark Unna/Kamen rollen die Bagger: Die WFG erschließt das letzte Teilstück.
Im Gewerbepark Unna/Kamen rollen die Bagger: Die WFG erschließt das letzte Teilstück. © Ute Heinze
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Zwischen Unna und Kamen sollen sich weitere Unternehmen ansiedeln. Neben der günstigen Lage am Kamener Kreuz will die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) für den Kreis Unna nun mit weiteren guten Bedingungen locken: „Damit die neuen Eigentümer zukünftig schnellstmöglich mit ihren Bauvorhaben beginnen können, möchten wir die Flächen voll erschlossen anbieten,“ erklärt WFG-Geschäftsführer Sascha Dorday in einer aktuellen Pressemitteilung.

Darin verkünden die WFG, dass sie das letzte Teilstück in dem Gewerbegebiet zwischen Unna und Kamen erschließen. Der Bau der letzten Erschließungsstraße im Interkommunalen Gewerbepark hat demnach begonnen. Auf einer Länge von insgesamt 170 Metern werde, kommend von der Straße „An der Stadtgrenze“, ein Erschließungsstich mit Wendehammer gebaut. Ziel der Baumaßnahme sei es, das Bebauungsplangebiet gegenüber von Woolworth, Ikea und Flammenträume für weitere Unternehmensansiedlungen vorzubereiten.

45.000 Quadratmeter für neue Betriebe in Unna und Kamen

In dem Gebiet, das offiziell die Bezeichnung „UN 87 C“ trägt, stehen laut WFG noch insgesamt 45.000 Quadratmeter vermarktbare Fläche für Betriebe zur Verfügung. Die Unternehmen, die sich dort ansiedeln werden, sollen eine arbeitsplatzintensive und innovative Nutzung nach aktuellen Nachhaltigkeitsstandards planen. „Wir bieten Toplagen und suchen Investoren für innovative Projekte, für die das Thema Nachhaltigkeit und die Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen für die Region ganz oben auf der Agenda steht“, wird Sascha Dorday zitiert.

Theoretisch könnten die neuen Unternehmen im kommenden Jahr mit ihren Bauvorhaben beginnen, denn die WFG gehen aktuell davon aus, ihre Erschließungsarbeiten im Frühjahr 2023 abzuschließen.

Die ausführenden Unternehmen beginnen mit dem Kanalbau, dann startet der eigentliche Straßenbau und das Verlegen der Versorgungsleitungen im Geh- und Radwegebereich. Die Baukosten belaufen sich auf rund eine Million Euro brutto.