Nach Großbrand: Entwarnung für den Außenbereich der Kita im Kurpark

dzSchadstoffe

Die „Kurparkwichtel“ dürfen wieder draußen spielen: Das Landesumweltamt hat heute Entwarnung für den Außenbereich gegeben, weil keine Schadstoffe im Boden festgestellt wurden.

Königsborn

, 07.08.2020, 13:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Außengelände der Evangelischen Kindertagesstätte „Kurparkwichtel“ ist wieder freigegeben. Wie der Evangelische Kirchenkreis am Freitagmittag mitteilte, hat das Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV) keine Schadstoffbelastung in den am Donnerstag genommenen Bodenproben gefunden.

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Die Ergebnisse liegen schneller vor als gedacht. Nach dem Großbrand in der angrenzenden Tennishalle hatte der Kirchenkreis das Außengelände der Kita vorsorglich gesperrt, weil das abgebrannte Dach der Tennishalle Asbest enthielt und mögliche Bruchstücke auf dem Kita-Gelände belastet sein könnten. Das LANUV hatte am Donnerstag Bodenproben genommen, mit deren Ergebnissen der Kirchenkreis Anfang der kommenden Woche gerechnet hatte.

Das Gelände der Kita „Kurparkwichtel“ ist nach dem Großbrand der Tennishalle nebenan wieder freigegeben. Es besteht keine Gefahr durch Schadstoffe.

Das Gelände der Kita „Kurparkwichtel“ ist nach dem Großbrand der Tennishalle nebenan wieder freigegeben. Es besteht keine Gefahr durch Schadstoffe. © Vivien Nogaj

Jetzt steht schon deutlich früher fest: Das Gelände ist „in keiner Form durch Faserzementbruchstücke belastet“, so das LANUV. Es konnten nur Asche- und Rußpartikel festgestellt werden sowie andere „abgewehte, leichte Brandrückstände.“ Diese Rückstände, so der Hinweis des Landesamtes, könnten aufgesammelt und über den Restmüll entsorgt werden. Auch sollten glatte Oberflächen vorsorglich einmal mit Seifenwasser abgewaschen werden, das Dach sollte abgespritzt werden.

Diese Reinigungsarbeiten haben mittlerweile stattgefunden. Daher wurde mittlerweile das Gelände zum Spielen freigegeben.

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