Musiktheaterstück bringt Kindern mit viel Spaß Instrumente näher

dzCelloherbst am Hellweg

Was ist ein Cello, was eine Bratsche? Längst nicht jeder Erwachsene hat darauf eine Antwort. Uli Bär brachte Kindern jetzt als Geigenbauer die Instrumente näher. Spaß war garantiert.

Unna

, 21.10.2018, 17:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Weg ist ungewöhnlich, aber er führt zum Ziel. Mit einem Musiktheaterstück hat Uli Bär im Rahmen der Reihe „Celloherbst am Hellweg“ Mädchen und Jungen die verschiedenen Streichinstrumente näher gebracht. Dafür schlüpfte er in die Rolle eines Geigenbauers. In der Nicolaischule hatte der seine Werkstatt aufgebaut. Die bunte Kulisse hatte zunächst ähnlich wie ein Wimmelbuch, die Konzentration der Kinder auf die Details zu lenken. So sollten sie etwa die Tiere suchen, die dort abgebildet haben. Später sollten die Besucher dann auch erfahren, was Schnecke, Biene, Frosch und Pferd mit den Instrumenten zu tun haben.

Unterstützt wurde Uli Bär bei dem von ihm selbst erdachten Musiktheaterstück „Der Geigenbauer von Cremona“ durch seine Tochter Pauline Stephan und Julian Richter, die als Kunden auftraten und Instrumente bestellten. Während Marie und Leonie (beide 7 Jahre) Uli Bär beim Bau des Instrumentes unterstützten, musizierten die beiden „Kunden“. Doch neben den beiden Mädchen waren auch alle anderen Kinder – und selbst deren Eltern – zum Mitmachen aufgefordert, etwa beim Singen des Liedes „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ oder beim großen Finale.

Die musikalische Weltreise kam bei den Familien gut an. Und der „Celloherbst am Hellweg“ bewies einmal mehr, dass er nicht nur hochkarätige Konzerte bietet, sondern auch unterschiedliches Publikum anspricht – das nächste Mal schon am Dienstag, 23. Oktober bei der „Cellounge“-Premiere, die um 20 Uhr im „Schalander“ in der Lindenbrauerei beginnt.

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