Vereine aus Unna und Umgebung beleben das Sportfest der Kulturen

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Sehr gut angenommen wurde das erste Sportfest der Kulturen, das am Sonntag viele auf den alten Mark in Unna lockte. Von nun an soll die Veranstaltung jedes Jahr in einer anderen Stadt stattfinden.

von Sebastian Pähler

Unna

, 22.09.2019, 16:41 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das sich Kulturen im Sport begegnen ist bei Wettbewerben wie Meisterschaften ganz normal. Nicht als Gegner, sondern als Freunde und Mitmenschen begegneten die Besucher am Sonntag einander auf dem alten Markt. Der Kreissportbund (KSB) veranstaltete dort sein erstes „Sportfest der Kulturen“, das an die Interkulturelle Woche und das Kreisweite Aktionsjahr der Demokratie angedockt wurde.

Festlicher Rahmen beim Sportfest der Kulturen

Dank des Sportfestes der Kulturen befinden sich die Internationalen Wochen 2019 in einem besonderen Rahmen, denn auf dem Alten Markt bot die Veranstaltung bereits einen Vorgeschmack auf das, was sonst erst zum Abschluss mit der Feier „bUNt – International in Unna“ geboten wird.

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Sportfest der Kulturen

Zahlreiche Vereine, Gruppen und Initiativen aus Unna und Umgebung stellten sich am Sonntag beim Sportfest der Kulturen in der Innenstadt vor.
22.09.2019
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Eindrücke vom Sportfest der Kulturen.© Udo Hennes
Eindrücke vom Sportfest der Kulturen: hier die Tai-Chi-Gruppe der VHS.© Udo Hennes
Eindrücke vom Sportfest der Kulturen: orientalischer Tanz der Gruppe Banat el Nil.© Udo Hennes
Der Chor Cantabile Holzwickede hatte die Ehre, das Sportfest der Kulturen musikalisch zu eröffnen.© Sebastian Pähler
BVB-Biene Emma am Stand für syrische Gaumenfreuden vom Partyservice Nada Homssi-Dadikhi.© Udo Hennes
BVB-Biene sorgte für gute Laune.© Udo Hennes
BVB-Biene sorgte für gute Laune.© Udo Hennes
Die Thai-Bo-Gruppe des Holzwickeder Sportclubs zeigte ihr Können.© Udo Hennes
BVB-Biene sorgte für gute Laune.© Udo Hennes
Eindrücke vom Sportfest der Kulturen.© Udo Hennes
Der Verein Annur aus Holzwickede hatte marrokanische Leckereien dabei.© Udo Hennes
Moderatorin Sevgi Karahman-Brust interviewt Boxerin Christina Hammer.© Udo Hennes
Eindrücke vom Sportfest der Kulturen.© Udo Hennes
Eindrücke vom Sportfest der Kulturen.© Udo Hennes
Die Folkloretanzgruppe Kitka vom Bulgarischen Kulturverein Essen zeigte farbenfrohe Kostüme.© Udo Hennes
Der VfK Rünthe 55 Boxsport e.V. zeigte einen Showkampf.© Udo Hennes
Capoeira zeigte der Judo-Sportverin Lippstadt.© Udo Hennes
Capoeira zeigte der Judo-Sportverin Lippstadt.© Udo Hennes
Capoeira zeigte der Judo-Sportverin Lippstadt.© Udo Hennes
Auch die Gruppe Philia vom Deutsch-Griechischen Verein Unna hatte einen Auftritt.© Udo Hennes
Für Landrat Michael Makiolla, der als Schirmherr fungierte, waren der Marktplatz in Unna und die Interkulturellen Wochen genau der richtige Ort und die richtige Zeit, das Sportfest der Kulturen an den Start zu bringen.© Sebastian Pähler

Viele Kulturvereine hatten sich an der Veranstaltung beteiligt, um ihre Herkunftsländer kulinarisch vorzustellen. So bot die Türkisch-Islamische Gemeinde genauso landestypische Spezialitäten an wie der Griechische Verein Philia oder der marokkanische Kulturverein. Syrische Leckereien brachte der Partyservice Nada Homssi-Dadikhi auf das Fest.

Auch verschiedene Institutionen nutzten die Gelegenheit, sich den Gästen vorzustellen und den interkulturellen Austausch zu fördern. So bot etwa das Kommunale Integrationszentrum des Kreises einen Menschenkicker an und informierte über seine Tätigkeit, Der Integrationsrat der Stadt unterstützte den KSB beim Aufbau und der Organisation.

Afghanisches Murmelspiel, Basteln und Jonglage

Kulturell und sportlich war vor Allem das Bühnenprogramm. Hier kamen Chöre wie Cantabile aus Holzwickede genau so zur Geltung wie die Line-Dance-Gruppe des TuS Weddinghofen, Boxer des VFF Rünthe, eine Holzwickeder Thai-Bo-Gruppe oder Capoeira-Kampftänzern aus Lippstadt.

Auch folkloristische Gruppen mit Tanz und Musik wie die Griechischen Gruppe Syntonon, Tänzer des Bulgarischen Kulturvereins oder die Folkloregruppe des Türkisch-Islamischen Vereins fehlten nicht. Durch Box-Weltmeisterin Christina Hammer kamen auch noch einige Einblicke ins Profiboxen dazu.

Verbindende Kraft des Sports

„Der Mensch ist nur da ganz Mensch wo er spielt“, zitierte Klaus Stindt bei der Eröffnung Friedrich Schiller. Und darum, so der KSB-Vorsitzende sei Sport auch ein Stück weit Kitt der Gesellschaft. Wichtig sei, „dass Menschen sich kennenlernen und durch gemeinsames Tun Vertrauen zueinander fassen“, stellte er fest. Genau darum engagiere sich der KBS auch mit dem Fest im Kreisweiten Aktionsjahr der Demokratie.

Vereine aus Unna und Umgebung beleben das Sportfest der Kulturen

Ein Kitt der Gesellschaft sei der Sport, erläuterte KSB-Vorsitzender Klaus Stindt. Darum gehöre das Sportfest der Kulturen unbedingt in das Aktionsjahr für Demokratie. © Sebastian Pähler

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