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Mühle Bremme verschwindet immer weiter

Ein Motiv im Wandel - wie sich der Blick auf Post und Mühle Bremme verändert, als Fotoserie festgehalten vom immer gleichen Gullideckel aus.
28.05.2020
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Es ist nicht leicht auszumachen, wie lange die Unnaer beim Blick auf Post, Mühle Bremme und Königsborner Tor dieses Bild geboten bekommen haben. Sehr lange, das dürfte zumindest keine ganz verkehrte Antwort sein. Ab November 2019 kamen die Veränderungen dann aber ganz schnell. © Sebastian Smulka
Wir sehen die Bürofront der Mühle Bremme. Aber fehlt da nicht etwas? Genau: Die alte Blutbuche an der Post war kurz vom Weihnachtsmarkt 2019 gefällt worden. Ein anerkanntes und offiziell geschütztes Naturdenkmal verschwand aus dem Stadtbild. Der Baum litt an der Buchenkomplexkrankheit, hätte auseinanderbrechen und Menschen gefährden können. © Sebastian Smulka
Jetzt fehlen noch zwei Kastanien, die weiter unten am Königsborner Tor gestanden haben, aber darum geht es nicht in diesem Bild. Wer findet den Fehler? Und: Wo ist eigentlich der Mühlenturm geblieben? © Sebastian Smulka
Nachdem sich die Arbeiter mit ihren Baggern von hinten nach vorn durchs Gebäude geknabbert haben, sieht jetzt auch der Ortsunkundige schon von der Bahnhofstraße aus, dass nicht nur der Mühlenturm fehlt, sondern auch die Bürofront fällt. Was werden die nächsten Folgen dieser Bilderserie sein? Ab Juni vielleicht erst einmal eine große Lücke, die aber auch den Blick auf die zurzeit noch verdeckten Mühlenvilla freigibt. Später irgendwann: Ein neues Einkaufscenter.© Sebastian Smulka