Mit Klassikern des Rock begeistern Bands das Publikum auf dem Platz der Kulturen

dzUnna Rockt

Einen wichtigen Meilenstein hat „Unna Rockt“ mit seiner fünften Auflage genommen. Am Samstag lockte das Minifestival zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf den Platz der Kulturen.

von Sebastian Pähler

Unna

, 11.08.2019, 16:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

In Sachen Musik wurde das Unnaer Publikum an diesem Wochenende verwöhnt. Nachdem am Freitagabend bereits die Soester Popikone Sasha auf seiner „Schlüsselkind“-Tour auf dem Platz der Kulturen zu sehen war, ging es am Samstag direkt mit „Unna Rockt Vol. 5“ weiter.

Den Kinderschuhen entwachsen

Bereits zum fünften Mal versprach „Unna Rockt“ ein unterhaltsamer Abend mit guter Musik und geselligen Menschen zu werden. „Fünf Jahre, da stecken wir nicht mehr in den Kinderschuhen, das ist schon fast ein kleines Jubiläum“, stellte Oliver Mendyk fest. Für den Organisator durchaus Grund zu feiern, denn über die Jahre hat sich sein kleines Sommer-Festival zu einer festen Größe entwickelt, die auch nach einer so starken Konkurrenzveranstaltung wie dem Sasha-Konzert immer noch reichlich treue Fans anzulocken vermochte.

Mit Klassikern des Rock begeistern Bands das Publikum auf dem Platz der Kulturen

Auch in der fünften Auflage lockte „Unna Rockt“ zahlreiche Besucher auf den Platz der Kulturen. © Sebastian Pähler

Mit 700 Karten im Vorverkauf und vielen Kurzentschlossenen, die sich am Samstag noch dazu gesellten, war der Platz der Kulturen auf jeden Fall gut gefüllt und alle Voraussetzungen für gute Stimmung gegeben.

Drei Mal Cover vom Feinsten

Drei hervorragende Coverbands nahmen sich am Samstag den Auftrag, Unna zu rocken, zu Herzen und gaben alles, um den Erwartungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerecht zu werden.

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Galerie Unna Rockt Vol. 5

Viele musikalische Höhepunkte erlebten die Besucher von "Unna Rockt Vol. 5" am Samstag auf dem Platz der Kulturen.
11.08.2019
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"dIRE sTRATS" beeindruckten bei "Unna Rockt" mit einer großartigen Live-Show.© Sebastian Pähler
Stolz präsentierte Organisator Oliver Mendyk die "Unna Rockt"-Shirts.© Sebastian Pähler
"Open the Doors" lieferten ein ordentliches "The Doors"-Tribute ab.© Sebastian Pähler
Als eingespieltes Team präsentierten sich "Bosstime" und rissen so das Publikum mit.© Sebastian Pähler
Auch mit der Mundharmonika wusste Bosstime-Frontmann Thomas Heinen umzugehen.© Sebastian Pähler
"What time is it"?... "Bosstime"!© Sebastian Pähler
Wie Springsteen und die E Street Band rockten Bosstime Unna.© Sebastian Pähler
In ein Meer aus Farben getaucht nahmen "dIRE sTRATS" das Publikum mit in die Rock- und Punk-Szene Englands in den 70er bis 90er Jahren.© Sebastian Pähler
Fast wie mystische Gestalten erschienen die Musiker von "dIRE sTRATS" im erleuchteten Nebel auf der Bühne auf dem Platz der Kulturen.© Sebastian Pähler
Mit einer überwältigenden Live-Performance erweckten "dIRE sTRATS" die Musik von "Dire Straits" wieder zum Leben.© Sebastian Pähler
Rundum gelungen war die fünfte Auflage von "Unna Rockt". Damit steht fest, das es 2020 auch eine sechste Auflage geben wird.© Sebastian Pähler

Mit „Open the Doors“ startete das Mini-Festival mit einer Band aus der Region. Wie der Name es schon andeutet, ist es die Musik von „The Doors“ die es den Unnaer Musikern angetan hat. Auf den Spuren von Kultsänger Jim Morrison und Co. durften natürlich auch Titel wie „Light My Fire“ oder „Riders on the Storm“ nicht fehlen. Richtig Stimmung kam schließlich mit „Bosstime“ aus Köln auf. Frontmann Thomas Heinen verstand es mit seinem ausgeprägten Charisma und viel Rock im Herzen das Publikum in Minuten für sich einzunehmen. „Erst mal zehn Meter näher an die Bühne ran, da könnt ihr auch richtig feiern“, forderte er die Festivalbesucher auf. „Nicht so müde, Bier weg, das ist eure Party“, stellte er fest und heizte gemeinsam mit seiner Band dem Publikum ein.

Mit Klassikern des Rock begeistern Bands das Publikum auf dem Platz der Kulturen

Mit einer beeindruckenden Stimme, unendlicher Energie und Charisma begeisterte Frontmann Thomas Heinen (l.) von „Bosstime" das Publikum mit den ikonischen Liedern von „The Boss" Bruce Springsteen. © Sebastian Pähler

Bosstime haben sich ganz einer amerikanischen Rockerlegende verschrieben, deren Spitzname auch Grundlage des Bandnamens ist. Natürlich, „The Boss“, Bruce Springsteen, der seit den 70ern bis heute Musikgeschichte schreibt. Mit kaum weniger Elan als „The Hardest Working Man In Show Business“ und dafür um so nahbarer, begeisterten Heinen und seine Mitstreiter von der ersten Minute an. Dabei war ihm wichtig, ein paar Dinge klar zu stellen: „Ich bin nicht Bruce Springsteen, ich habe keine Selbstwahrnehmungsstörung“, aber die Musik die Springsteen geschrieben hat, so der Sänger und Gitarrist, sei einfach verdammt gut. „Musik allein machen, ist wunderschön. Das mit euch teilen zu dürfen ist viel, viel schöner“, erklärte Thomas Heinen und riss das Publikum mit Hits wie „Because the Night“, „Working on the Highway“ und natürlich „Born in the U.S.A“ mit. Am Ende erquengelte sich das Publikum mit Rufen sogar noch eine Zugabe entgegen der eigentlich streng getakteten Planung.

Mit Klassikern des Rock begeistern Bands das Publikum auf dem Platz der Kulturen

„dIRE sTRATS" beeindruckten mit dem Sound von „Dire Straits" und einer großartigen Lightshow. © Sebastian Pähler

Mit Einbruch der Dunkelheit erschienen schließlich die „dIRE sTRATS“ auf der Bühne. Seit 2004 haben sie die Fackel aufgenommen, die die Originale, „Dire Straits“, in den 90er fallen gelassen hatten. Lieder wie „Brothers in Arms“ oder „Sultans of Swing“ nahmen das Publikum mit in die britische Rock- und Punk-Szene der 70er bis 90er Jahre. Dazu kam eine beeindruckende Bühnenshow und intensive Live-Performance der Extraklasse. So meisterte „Unna Rockt“ den Meilenstein und wird auch 2020 wiederkommen.

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