Mit einem Promille nachts in Westhemmerde unterwegs

Alkoholfahrt

Alkohol und Autofahren passen einfach nicht zusammen. Diese Erkenntnis kam einem Mann aus Menden teuer zu stehen. Er fuhr alkoholisiert nachts durch Hemmerde.

von Jana Peuckert

Unna

, 18.11.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit gut einem Promille Alkohol im Blut war ein 56-Jähriger Mendener im Frühjahr in Westhemmerde mit seinem Auto unterwegs. Er kam von der Straße ab und landete im Graben.

Mit gut einem Promille Alkohol im Blut war ein 56-Jähriger Mendener im Frühjahr in Westhemmerde mit seinem Auto unterwegs. Er kam von der Straße ab und landete im Graben. © picture alliance / dpa

Im Amtsgericht Unna kassierte der 56-Jährige wegen fahrlässiger Trunkenheitsfahrt jetzt eine Geldstrafe von 1500 Euro. Hätte er nicht getrunken, so die Überzeugung des Richters, wäre es auch nicht zum Unfall gekommen.

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In der Nacht auf den 22. März kam der Angeklagte mit etwa 1 Promille mit seinem Pkw in Unna auf der Westhemmerder Dorfstraße in einer Kurve von der Straße ab und landete im Graben. Dabei soll er einen Schaden von 250 Euro angerichtet haben. Zu Fuß hatte er den Unfallort verlassen. Im Gericht gab der Unnaer an, bei einem Freund gewesen zu sein, als er plötzlich einen Anruf seiner Ex-Freundin erhielt. Sie habe damit gedroht, seine Sachen aus dem Fenster zu werfen.

Daraufhin sei er sofort losgefahren. Nach dem Unfall habe er seinen damaligen Schwiegervater angerufen und ihn gebeten, ihn abzuholen. Er habe mehr als eine Stunde am Unfallort gewartet. Der Leitpfosten den er angeblich umgefahren haben soll, stand viel zu weit weg, erklärte der Mann. An seinem Auto sei auch kein Schaden.

Das Gericht stellte die Unfallflucht im Hinblick auf die im Übrigen zu erwartende Strafe ein. Für die Trunkenheitsfahrt gab es neben der Geldstrafe ein sechsmonatiges Fahrverbot. Dieses ist allerdings abgegolten, da der Angeklagte seit dem Unfall keinen Führerschein mehr hat.

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