Mit Corona-Auflagen: Fridays for Future demonstriert in Unna

dzFridays for Future

Die Kommunalwahlen haben es gezeigt: Klimapolitik spielt trotz des Coronavirus für viele Menschen eine große Rolle – auch in Unna. In der Kreisstadt will Fridays for Future erneut demonstrieren.

Unna

, 16.09.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Corona-Pandemie hat auch dafür gesorgt, dass es um Fridays for Future etwas ruhiger geworden ist. Zwar nutzte die Gruppe auch das Internet, um etwa mit einem Netzstreik auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen, doch vergleichbar mit einer „echten“ Demonstration ist das natürlich nicht.

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Nun aber soll auch in Unna wieder Flagge gezeigt werden für den Klimaschutz. Am Freitag, 25. September, beginnt die Demonstration auf dem Platz der Kulturen hinter der Lindenbrauerei. Unter dem Motto „Kein Grad weiter“ wollen die Aktivisten für den Klimaschutz mobil machen.

Anders als frühere Demonstrationen findet die Kundgebung damit nicht während der Schulzeit, sondern nachmittags statt. Das ermöglicht auch den Schülerinnen und Schülern die Teilnahme, die nicht auf Unterricht verzichten wollen. Und es entwaffnet die Gegner der Fridays-for-Future-Bewegung, die die jungen Menschen als „Schulschwänzer“ abstempeln.

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Für die Demonstration gelten strenge Corona-Auflagen. Während der gesamten Dauer der Veranstaltung – also während der Kundgebung und beim anschließenden Zug durch die Innenstadt – müssen die Teilnehmer Mund-Nasen-Bedeckungen tragen. Eva-Lotta Vogt von Fridays for Future in Unna verweist zudem darauf, dass 1,50 Meter Mindestabstand eingehalten werden muss. Wer Krankheitssymptome zeigt oder vor wenigen Tagen einen positiven Corona-Test gemacht hat, darf nicht teilnehmen.

Der Ordnungsdienst der Stadt Unna werde die Einhaltung der Hygieneregeln überwachen, kündigte Stadtsprecher Christoph Ueberfeld an.

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