Millionen vom Land lösen ein wenig Sanierungsstau und App macht Lust auf Fusion

dzChristliches Klinikum Unna

Unter den Mitarbeitern der Unnaer Krankenhäuser weckt eine Fusions-App Freude auf die Zukunft als großes Klinikum. Unterdessen hilft eine Finanzspritze vom Land gegen den Investitionsstau der Vergangenheit.

Unna

, 25.08.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Rund fünf Millionen Euro sollen die beiden Unnaer Krankenhäuser vom Land bekommen. Damit können überfällige Sanierungen angegangen werden. Die Finanzspritze ist bereits eine gute Ergänzung zur großen Zukunftsinvestition.

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Erfreut reagieren die Leitungen von Evangelischem Krankenhaus (EK) und Katharinen-Hospital (KK) auf eine Ankündigung des NRW-Gesundheitsministeriums: 750 Millionen Euro sollen an die Krankenhäuser im Land verteilt werden. Das Ministerium bestätigte unserer Redaktion Zahlen, die bereits im Umlauf sind. Demnach soll das KK rund drei Millionen Euro erhalten, das EK zwei Millionen. Nasszellen, OPs, Verbesserungen der Pflege: „Wir werden das Geld sehr sinnvoll einsetzen können“, sagt Christian Larisch, Chef des Katharinen-Hospitals. In beiden Häusern gebe es an einigen Stellen Sanierungsbedarf.

Das KK fusioniert bekanntlich gerade mit dem EK zum Christlichen Klinikum Unna (CKU). Für Mitarbeiter wird das derzeit schon in einer hausinternen App sichtbar. Darüber bekommen sie unter anderem aktuelle Fusions-Infos und die Gelegenheit, sich auszutauschen. Bekanntlich soll in das neue Klinikum ein dreistelliger Millionenbetrag investiert werden. Und was jetzt schon auf dem Fünf-Millionen-Topf neu angeschafft wird, kann gegebenenfalls im CKU weitergenutzt werden.

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