Die erste Sitzung des neu gewählten Unnaer Rates findet in der Stadthalle statt. Seit Beginn der Corona-Pandemie weichen die Politiker auf die Stadthalle aus, weil diese deutlich mehr Platz als der Ratssaal bietet. Die geltenden Abstandsregeln können hier wesentlich einfacher eingehalten werden. © Udo Hennes
Politik in Unna

Meinolf Schmidt rückt in den Unnaer Stadtrat nach

Nach dem Tod von Ratsherr Jörg Hißnauer ist ein Platz im Unnaer Stadtrat freigeworden. Mit Meinolf Schmidt rückt ein Mann nach, der schon zuvor als sachkundiger Bürger aktiv war.

Kurz vor dem Ende der laufenden Wahlperiode steht der Stadtrat in Unna noch einmal vor größeren Veränderungen. Bei den Grünen werden nach den Rücktritten von Charlotte Kunert und Sacit Soyubai mit Gudrun Bürhaus und Manfred Hartmann zwei neue Mitglieder in den Rat nachrücken.

Nach dem Tod von Jörg Hißnauer wird ein weiterer Platz im höchsten Gremium der Stadt frei. Hißnauer war 2014 über die gemeinsame Liste von FLU und FWG in den Rat eingezogen, hatte der Fraktion aber wenig später den Rücken gekehrt. Danach war er fraktionsloses Einzelratsmitglied.

Alte Reserveliste zieht immer noch

Der Nachrücker wird über die Reserveliste festgelegt, die FLU und FWG 2014 gemeinsam aufgestellt haben. Danach ist Meinolf Schmidt Nachrücker. Schmidt ist schon jetzt als fraktionsloser sachkundiger Bürger im Jugendhilfeausschuss aktiv.

Die Stadt Unna teilte auf Nachfrage mit, Schmidt habe sein Mandat angenommen. FLU-Fraktionschef Klaus Göldner hatte zuvor bereits im Gespräch mit dieser Redaktion vermutet, dass Schmidt das Mandat annehmen und dann sein neues Amt ebenfalls als fraktionsloser Ratsherr ausüben werde. Hätte Schmidt abgelehnt, wäre Michael Schwering der nächste Kandidat für die Hißnauer-Nachfolge gewesen.

Über den Autor
Redaktion Unna
Lesen Sie jetzt