Mann mit Revolver raubt Tankstelle in Unna aus

dzStar-Tankstelle

Für das Personal einer Tankstelle am Unnaer Innenstadtring endete der 2. Weihnachtstag mit einem Schrecken. Ein 42-jähriger Angestellter blickte plötzlich in den Lauf eines Trommelrevolvers.

Unna

, 27.12.2018, 12:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Feierabend war bereits nah in der Star-Tankstelle am Innenstadtring. Eine viertel Stunde vor Geschäftsschluss, also gegen 22.45 Uhr am 2. Weihnachtstag, versah nur noch ein 42-jähriger Angestellter alleine den Dienst am Schalter. Ein einziger Kunde hielt sich außer ihm im Verkaufsraum auf. Und zunächst erschien er völlig unverdächtig. Der Mann nahm sich eine Getränkeflasche aus dem Kühlregal und ging damit zur Kasse. Doch als der Angestellte für diesen Einkauf kassieren wollte, blickte er plötzlich in den Lauf einer Schusswaffe.

Flucht in Richtung Hertingerstraße

Der Mann vor ihm forderte ihn auf, Bargeld und Zigarettenschachteln in eine Box zu packen, die auf dem Tresen stand. Nachdem dies geschehen war, flüchtete der Räuber. Er lief aus der Tankstelle heraus zum Ring, dort weiter in Richtung Hertingerstraße - und schließlich ins Unbekannte. Nun hofft die Polizei auf Zeugenhinweise, die dazu beitragen können, den Täter doch noch zu finden.

So sah der Täter aus

Beschrieben wird der Mann als etwa 35 bis 40 Jahre alt, schlank und rund 1,70 Meter groß. Bekleidet war er mit einem dunkelblauen Kapuzenpulli, einer dunklen Hose und einem dunkelblauen Schal mit weißen Streifen. Die Kapuze hatte er über den Kopf und den Schal vor das Gesicht gezogen, sodass dieses schlecht zu erkennen war. Der Mann sprach mit osteuropäischem Akzent. Bei der Schusswaffe handelte es sich um einen schwarzen Trommelrevolver mit einem langen Lauf.

Schwarzer Wagen fuhr davon

Zudem schilderte der Tankstellenangestellte der Polizei eine Beobachtung, bei der nicht klar ist, ob sie in einem Zusammenhang mit dem Raub steht. Kurz vor dem Überfall fuhr ein schwarzer Wagen an die Zapfsäulen heran, ohne zu tanken. Nach dem Raub fuhr der Wagen davon. Während der Zeit des Haltes ist offenbar niemand ein- oder ausgestiegen. Wer Beobachtungen gemacht hat, die der Polizei helfen könnten, erreicht sie telefonisch unter der (02303) 921-3120 oder -0.

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