Weihnachtsmarkt und Geschäfte haben am Wochenende voneinander profitiert. Allerdings hätte der verkaufsoffene Sonntag auch besser laufen können. © Hornung
Shopping in Unna

Mäßiger verkaufsoffener Sonntag – aber der Handel zeigt sich demütig

Gegen Nachmittag wirkte die Unnaer City am Sonntag recht voll, doch das half nicht allen Händlern gleichermaßen. Für den Dezember ist noch ein Late-Night-Shopping geplant.

Parallel zum Weihnachtsmarkt war der Sonntag in der Unnaer City verkaufsoffen. Gegen Abend wurde es zwar voller. Ein großer Erfolg für die Händler war die Shopping-Aktion allerdings nicht. Trotzdem sind alle froh, dass Weihnachtsmarkt und Geschäfte in Unna noch offen sind.

„Am Anfang war es relativ leer“, sagt Thomas Weber, Vorsitzender des City-Werberings Unna. Das hätten ihm auch andere Mitglieder des Werberings so zurückgemeldet. In den Toplagen direkt am Markt und in der Fußgängerzone wurde es in der Dämmerung dann doch noch voller, aber „auf den Nebenstraßen war wenig los“. Für den Inhaber des Hosengeschäfts an der Wasserstraße, der nur weniger Kunden begrüßen konnte, erwartbar. „Die vergangenen verkaufsoffenen Sonntage liefen für mich auch nicht gut.“

Kein weiterer verkaufsoffener Sonntag

Gerade weil bei allen Händler mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen die Angst vor einem weiteren Lockdown umgeht, sei es aber gut, dass der Weihnachtsmarkt in Unna läuft, dass es den verkaufsoffenen Sonntag gab und die Geschäfte davon profitieren können. „Wenn die Leute noch Karneval feiern dürfen und Tausende zu Fußballspielen fahren, warum sollten dann Weihnachtsmärkte oder sogar Geschäfte schließen?“, fragt sich Weber.

Einen weiteren verkaufsoffenen Sonntag wird es im Advent nicht mehr geben. An den Samstagen sind die Geschäfte aber weiterhin bis 18 Uhr auf. Und am Freitag, 17. Dezember, sind die Geschäfte bis 21 Uhr zum Late-Night-Shopping geöffnet. „Eine Woche vor dem Fest haben Kunden so die Möglichkeit, ihre Einkäufe über den gesamten Tag entzerrt zu erledigen.“

Über die Autorin
Redaktion Fröndenberg
Jahrgang 1988, aufgewachsen in Dortmund-Sölde an der Grenze zum Kreis Unna. Hat schon in der Grundschule am liebsten geschrieben, später in Heidelberg und Bochum studiert. Ist gerne beim Sport und in der Natur.
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Dagmar Hornung

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