Lösung für Staus an der Kleistraße in Massen lässt auf sich warten

dzVerkehr

Unfallhäufungspunkt und vor allem Stauschwerpunkt: An der Kreuzung Unnaer/Kleistraße müssen Probleme gelöst werden. Die Stadt will sie im Rahmen einer größeren Planung angehen.

Massen

, 17.10.2018, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Autofahrer, die an der Kreuzung der Unnaer- mit der Kleistraße im Stau stehen, sind überzeugt: An dieser Stelle muss etwas passieren. Auch bei der Unfallkommission ist dieser Verkehrsknotenpunkt in Obermassen unter Beobachtung. Es haben sich dort in jüngster Zeit mehrere Unfälle ereignet. Ob und wie die Verkehrsprobleme an dieser Stelle gelöst werden, ist bisher offen. Fest steht inzwischen nur: Eine kurzfristige Lösung wird es nicht geben.

Zuletzt war es die SPD-Fraktion, die eine bauliche Veränderung der problematischen Kreuzung ins Gespräch gebracht hatte. Die Stadt möge die Einrichtung eines Kreisverkehrs prüfen, so lautete ein Fraktionsantrag.

In einem Jahr soll es weiter gehen

Im jüngsten Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss wurde er aufgerufen, und die Stadtverwaltung erklärte, wie sie damit verfahren will. Man sei „unterwegs, mit der WFG eine Gewerbefläche zu entwickeln“, berichtete Baudirektor Michael Ott. Der Prüfauftrag für den Umbau der Kreuzung soll im Rahmen der Gesamtbetrachtung der Verkehrssituation aufgegriffen werden. Für das Gewerbegebiet ist ein Verkehrsabwicklungskonzept nötig. Man wolle in etwa einem Jahr darauf zurückkommen, so Ott.

Großes Interesse der WFG

Mit dem Gewerbegebiet ist das Projekt Provinzialstraße gemeint, wie die Stadt unserer Zeitung bestätigte. Öffentlich darüber gesprochen wurde zuletzt vor zwei Jahren. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft WFG hatte seinerzeit erklärt, großes Interesse an Flächen rund um die Provinzialstraße zu haben. Insgesamt stünden dort rund 160.000 Quadratmeter zur Verfügung.

Sie wären vor allem interessant für kleinere Gewerbeobjekte, etwa für Handwerksbetriebe oder Unternehmen aus dem Bereich Forschung und Entwicklung, für die die Wirtschaftsförderung ebenso Flächenreserven vorhalten müsse wie für die großen Hallen, die von Logistikern genutzt werden.

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