Lösung für Hundekot-Problem in Unna-Mühlhausen

dzMühlpfad soll sauberer werden

Hundebesitzer, die mit ihren Vierbeinern auf dem Mühlpfad in Mühlhausen spazieren gehen, haben jetzt keine Ausrede mehr, die Hinterlassenschaften ihres Haustieres nicht zu entsorgen.

Mühlhausen

, 25.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Mitten auf dem Spielplatz am Mühlpfad lag der große, dicke Haufen. „Da hat es mir gereicht, da war mir klar: Jetzt musst du was machen“, erzählt Ingrid Jandow. Sieben Enkelkinder hat die Bürgerin aus Mühlhausen, alle spielen sie gerne und häufig auf dem Spielplatz bei Oma in der Nähe. Doch stinkende Hundehaufen verleiden dies immer wieder.

Lösung für Hundekot-Problem in Unna-Mühlhausen

Hundekot-Beutel gibt es jetzt an drei Stellen entlang des Mühlpfads. Die Spender haben die Stadtbetriebe aufgestellt. © Anna Gemünd

„Das ist unmöglich, wenn man sieht, wie viele Hundehaufen entlang des Mühlpfades liegen“, ärgert sich Jandow. Sie wandte sich an ihren Ortsvorsteher Dietmar Griese und bat um Hilfe. „Irgendwas müssen wir da machen können“, so Jandows Hoffnung. Bei Dietmar Griese stieß sie auf offene Ohren.

Zumal Hundekot am Mühlpfad seit Jahren ein Dauerthema ist. Immer wieder beschwerten sich Anwohner über die Hinterlassenschaften von Vierbeinern, deren Zweibeiner sich offensichtlich nicht in der Lage sahen, die Haufen zu entsorgen. Im Juli machte sich Griese ein Bild vor Ort und fragte anschließend bei der Stadtverwaltung an, ob entlang des Mühlpfades und in Nähe des Spielplatzes nicht Hundekotbeutel-Spender aufstellen ließen.

Vier Wochen später ist das Resultat zu sehen: Gleich drei dieser Spender haben die Stadtbetriebe aufgestellt. An den beiden Eingängen des Mühlpfades an der Heerener Straße und der Bruchstraße sowie entlang des Pfades in einem Bereich, in dem eine Bank aufgestellt ist, befinden sich nun die Beutelspender – jeweils direkt neben Mülleimern.

„Jetzt kann man nur an alle Hundebesitzer appellieren, dass sie die Spender auch nutzen – und die Mülleimer“, hofft Griese, dass die Maßnahme Erfolg haben wird. Ingrid Jankow hat schon mal den Anfang gemacht und vom Eingang des Mühlpfades an der Heerener Straße bis zum Spielplatz Haufen aufgesammelt und „eingetütet“. „Jetzt sind aber die Hundebesitzer dran. Ausreden haben sie jetzt keine mehr“, findet die Anwohnerin.

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