„Zahl was du willst“: Linke fordern neues Bezahlmodell für Cafeteria im „Fässchen“

Seniorentreff

Die Diskussion um die Preiserhöhung für Kaffee, Kuchen und Co. in der Cafeteria des „Fässchen“ ist auf September vertagt. Einen ersten Vorschlag zur Lösung gibt es trotzdem bereits jetzt.

Unna

, 24.06.2019 / Lesedauer: 2 min
„Zahl was du willst“: Linke fordern neues Bezahlmodell für Cafeteria im „Fässchen“

Der Seniorentreff „Fässchen“ bietet viele verschiedene Kurse an - aber eben auch eine Cafeteria, die montags bis freitags von 9 bis 17.30 Uhr geöffnet hat. © Anna Gemünd

Weil die Unnaer Politiker sich nicht einig werden konnten, ob eine Preiserhöhung der Cafeteria-Produkte im Seniorentreff „Fässchen“ gerechtfertigt ist oder nicht, ruht das Thema nun bis in den Herbst hinein. Erst am 10. September kommt der Sozialausschuss, der über den Vorschlag des Hausbeirates zur Erhöhung der Preise entscheidet, wieder zusammen.

Die Fraktion der Linken im Unnaer Stadtrat kündigt unterdessen schon an, dass sie einen alternativen Vorschlag zu der derzeit im Raum stehen Preiserhöhungsliste machen wird. „Wir werden den Antrag stellen, dass im Fässchen künftig nach dem Prinzip ‚Zahl‘ was du kannst‘ verfahren wird“, sagt die Fraktionsvorsitzende der Linken, Petra Weber, im Gespräch mit unserer Redaktion. Dieses Modell, bei dem der Kunde für Kaffee und Kuchen nur das bezahlt, wozu er finanziell in der Lage ist, werde beispielsweise in Fröndenberg in vergleichbaren Seniorentreffs bereits angewandt. „Und dort klappt es sehr gut“, meint Weber.

Der Hausbeirat des Seniorentreffs „Fässchen“ hatte die Preisanhebung für verschiedene Produkte der Cafeteria dem Sozialausschuss vorgelegt - es ist die erste Preisanhebung seit zehn Jahren. Die SPD-Fraktion meldete jedoch Beratungsbedarf an; damit ist die Entscheidung zunächst vertagt.

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