Der „Kannibale von Unna“ war ein romantischer Briefeschreiber

dzRätsel

Fritzi ist rehabilitiert. Der Kannibale von Unna war wohl doch nur ein Romantiker. Eine weitere verschlüsselte Postkarte ist aufgetaucht, bringt ihrem Verfasser Entlastung und seiner Nachwelt neuen Rätselspaß.

Unna

, 28.03.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie viele Postkarten, die heute im Briefschlitz landen, werden in 120 Jahren noch erhalten sein? Wer es nüchtern sieht, muss Fritzi, dem vermeintlichen Kannibalen von Unna schon dafür Respekt entgegenbringen: Eine zweite Postkarte, die der liebestolle Kryptologe an das Fräulein Helene in Arnsberg geschrieben hat, ist nun aufgetaucht.

ADFC-Mann Werner Wülfing war bei seinen Recherchen über die Anfänge des Fahrradfahrens in Unna auf die erste Karte gestoßen, die neben einer Ansicht der Bahnhofstraße mit der Fahrradmanufaktur des „Roverkönigs“ eben jene außerirdisch anmutenden Schriftzeichen enthielt, die Wülfing als Rätsel veröffentlicht hatte.

Und nun geht der Spaß weiter: In einer Internetquelle ist eine weitere Postkarte zu sehen, die Fritz an Helene geschrieben hat, diesmal allerdings aus Iserlohn.

Denjenigen, die sich selbst am Entschlüsseln des Hühnerstallcodes versuchen wollen, sei empfohlen, die Fundstelle im Internet nicht zu weit nach unten zu scrollen, weil dort bereits eine Auflösung zu finden ist. Nur so viel sei verraten: Fritzis Hunger auf das Fräulein Helene hat nun gar nichts mit Kannibalismus zu tun. Der Mann war einfach hoffnungslos romantisch und offenbar kräftig verliebt.

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