Lautstarkes Comeback

dzTonfest Reloaded

Zurück in altem Glanz ist das Tonfest in der Lindenbrauerei. Nach zwei Jahren ohne das große Musikevent des Ton e.V. ist es nun wieder da - lauter und facettenreicher denn je.

von Sebastian Pähler

Unna

, 18.11.2018, 12:51 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit dem Namenszusatz „Reloaded“ lockte das Tonfest zahlreiche, meist junge Besucher ins Kühlschiff. „Es scheint wieder die Zeit dafür zu sein“, stellte Julian Stillersfeld fest. Er ist Schlagzeuger bei „Entropy“. Mit ihrem klassischen Metal im Stil der 70er und 80er Jahre à la Metallica oder Black Sabbath waren sie nicht nur bei der Neuauflage dabei, sondern nahmen auch an dem eigentlich letzten Tonfest 2015 teil, bevor dieses wegen sinkender Besucherzahlen eingestellt wurde.

Dass es nun weiter geht, findet auch Bandkollege Kevin Sedlaczek schön. „Wenn man die Musik mag, ist es schon ganz schön geil“, befand er. Gerade für junge und regionale Bands bot das Tonfest immer die Möglichkeit, mit großen Bands die Bühne zu teilen und sich einem großen Publikum zu präsentieren. Dass diese Chance nun wieder existiert, ist vor allem für die Mitglieder des Ton e.V. eine große Sache.

Auch Mitorganisatorin Saskia Imig freute sich, wieder zurück in der Lindenbrauerei zu sein. „Es ist schön, ein bisschen nostalgisch“. Vor allem freute sie sich, viele Leute wieder zu sehen, die über die Jahre Stammpublikum des Tonfestes geworden und nun auch bei der Neuauflage dabei waren. Die Rückkehr wurde vor allem beschlossen, „weil der Wunsch danach immer lauter geäußert wurde“, berichtete sie. „Dann haben wir gesagt, wenn wir das machen, dann müsst ihr aber auch kommen“, und so geschah es am Samstag dann auch.

Das Publikum konnte sich sehen lassen und das Line-up so wie so. Neben dem Headliner „Cypecore“ konnte das Publikum unter anderem den Klängen von „Bloodwork“ lauschen, die besonders gut zur Neuauflage passten, da die Band nach ihrer Auflösung gerade selbst wieder zusammengefunden hat. Liedermacher Waste Ground sorgte von Beginn an für eine gute Stimmung im Kühlschiff und besonderes Lob verdienten sich „Left For Autopsy“, die mit nur zwei Tagen Vorlauf sehr spontan für „Exposed to Noise“ eingesprungen waren, die krankheitsbedingt nicht auftreten konnten. Zum ersten Mal dabei war auch die, den Ärzten nicht unähnliche Punkband „Katastrophen Kommando“, die sich sehr über die Gelegenheit freute, auf der Bühne der Lindenbrauerei zu stehen. „Der Sound ist super“, schwärmte etwa Schlagzeuger Pascale Schmallenbach und Gitarrist Stephan „Zechi“ Weißflug freute sich besonders über die Zusammenarbeit mit dem Team des Ton e.V.: „Es ist super organisiert. Die knien sich alle voll rein und man merkt, wie viel Herzblut da drinsteckt“.

Bei so viel Lob und Erfolg ist es durchaus vorstellbar, dass es auch 2019 ein Tonfest geben wird.

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