Das Lichtkunstzentrum schlägt die Brücke zur internationalen Kunst

dzKunstOrt Unna

Beim zweiten „KunstOrtUnna“ laden Unnas Kreative und Kulturschaffende dazu ein, ihre Arbeit und Werke kennen zu lernen. Unter den 27 Kunstorten ist das Lichtkunstzentrum wohl der prominenteste.

von Sebastian Pähler

Unna

, 03.08.2019, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Aktion „KunstOrtUnna“ orientiert sich 2019 am 250. Geburtstag des Weltreisenden und Gelehrten Alexander von Humboldt. Inspiriert durch das Humboldt-Jahr will man die Besucher auf eine Entdeckungsreise zu neuen, unbekannten Welten mitnehmen. Genau das sei es auch, was das Lichtkunstmuseum ohnehin ausmache.

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ZU BESUCH AM „KUNSTORT UNNA“

  • Im Rahmen der Aktion „Kunstort Unna“ zeigen Künstler, Ateliers und andere Einrichtungen in Unna vom 13. bis 15. September 2019 die unterschiedlichsten Orte, an denen Kunst entsteht und erlebbar ist.
  • Im Vorfeld schaut sich unsere Redaktion nacheinander diese 27 Kunstorte an, um darüber zu berichten.

„Wenn man die Türen öffnet, machen wir eine unterirdische Welt auf, die man niemals unter diesem Gebäude erwarten würde und die man sich in diesen alten Kellerräumen nicht vorstellt“, erläuterte Christiane Hahn. Die Pressesprecherin des „Zentrums für Internationale Lichtkunst“ ist sich bewusst, dass selbst in Unna viele Leute das Lichtkunstzentrum noch nie von innen gesehen haben, obwohl es sich um ein weltweit einmaliges Museum handelt.

Das Lichtkunstzentrum schlägt die Brücke zur internationalen Kunst

Eine besondere Intallation: Erst wenn zwei Personen an dem Werk von Ashley Morgan zentral stehen, leuchtet die Installation durchgängig. © Marcel Drawe

Als Ort, an dem die Werke von internationalen Künstlern zu sehen sind, ergänzt die Lichtkunst das eigentlich eher regionale Projekt „KunstOrtUnna“ in besonderer Weise. „Das Lichtkunstzentrum zeigt für Unna unheimlich tolle Künstler, die gerade zum Thema KunstOrtUnna ein spannendes Pendant zu den hier ortsansässigen Künstlern bildet und ich finde es geade für den KunstOrt wichtig, weil sich Beides immer gegenseitig befruchtet“, so Hahn.

Lichtkunst als „KunstOrt“

„Wenn man die Türen öffnet, machen wir eine unterirdische Welt auf, die man niemals unter diesem Gebäude erwarten würde und die man sich in diesen alten Kellerräumen nicht vorstellt.“
Christiane Hahn, Zentrum für Internationale Lichtkunst

Bei der gemeinsamen Ausstellung aller KunstOrte, die am 13. September in der Stadtkirche um 18 Uhr eröffnet wird, ist das Lichtkunstzentrum mit einem Objekt des Wiener Lichtkunststudenten Raphael Haider dabei. „Deviation – T8/G13“ ist auf den ersten Blick eine an die Wand gelehnte Leuchtstofflampe. Doch auf den zweiten Blick erkennt man die Unmöglichkeit des Knicks, der die Leuchtstoffröhre eigentlich doch zerstören müsste, es aber nicht tut. Ein Film soll bei der Ausstellung zeigen, wie das Kunstwerk entstanden ist.

Angefertigt hat Raphael Haider sein Werk anlässlich des „International Light Art Award“ (ILAA). Die dazugehörige Ausstellung wird auch am 14. und 15. September noch im Lichtkunstmuseum zu sehen sein. Zwischen 11 und 17 Uhr finden stündlich Führungen durch das Zentrum statt, bei dem auch und des Finalisten Yasuhiro Chida zu sehen seien werden.

Das Lichtkunstzentrum schlägt die Brücke zur internationalen Kunst

Natürlich ist auch die Sieger-Installation des diesjährige „International Light Art Award“ während der „KunstOrt“-Tage zu sehen: „Light High“ von Jacqueline Hen darf auch betreten werden. © Marcel Drawe

Abgerundet wird die Teilnahme als KunstOrt durch ein Konzert des „Klavierduos Walachowski“. Unter dem Titel „Ein Sommernachtstraum“ spielen Anna und Ines Walachowski am Samstag, dem 14. September Stücke von Mendelsohn, Brahms und Glanzberg ab 20 Uhr im Säulenkeller des Lichtkunstzentrums.

Außerdem wird auch James Turells „Skyspace“ für den KunstOrt geöfnet.

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