Kunstaktion zum Mitmachen: Unnas Bürger sind gefragt bei der dritten Auflage der „Stadtbesetzung“

dzKunst und Kultur

Kunst und Kultur in der Stadt sollen gefördert werden, dafür setzt sich die Aktion „Stadtbesetzung“ ein, die vom 1. bis zum 8. Dezember in Unna stattfindet. Bürger können sich aktiv beteiligen.

Unna

, 01.12.2019, 20:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Sonntag war der Zulauf noch recht mau in der leerstehenden Apotheke in der Niesenstraße 2 in Unna, die eine Woche lang Standort der diesjährigen Kunstaktion „Stadtbesetzung“ ist. Unnas Bürger sind eingeladen, das Projekt des Kulturamtes der Stadt mit ihrem Mitwirken zu unterstützen.

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Unter dem Motto „Altes mit neuen Augen sehen“ sind Unnas Bürger eingeladen, zu präsentieren, was sie mit ihrer Heimatstadt verbinden. So gibt es etwa die Möglichkeit, in der leerstehenden Apotheke Erinnerungsstücke auszustellen oder den persönlichen Lieblingsort auf einer großen Luftaufnahme von Unna zu markieren.

Mitmachen statt nur Anschauen

Die Idee hinter der Aktion erklärte Theja Heinen vom Bereich Kultur der Kreisstadt Unna so: „Es geht darum, dass Bürger sich selbst an Kultur und Kunstprojekten beteiligen können, statt sich bei Veranstaltungen nur als Besucher bespaßen zu lassen.“

Aktion Stadtbesetzung

Über das Projekt

  • Das Projekt „Stadtbesetzung“ soll Kunst direkt in die teilnehmenden Städte aus Nordrhein-Westfalen, unmittelbar hin zu den Menschen bringen. Bei jeder Auflage realisieren die Teilnehmer öffentliche Kunstaktionen zu einem ausgewählten Thema. Dieses Jahr geht es um Stadterkundung in allen Facetten.
  • Mit der dritten Auflage des Förderangebots in Unna möchte das Kultursekretariat NRW Gütersloh seine langjährige Auseinandersetzung mit der Kunst im öffentlichen Raum um eine aktuelle Perspektive erweitern und die kulturpolitische und wissenschaftliche Betrachtung ebendieser Kunst stärken.

Am Sonntag waren etwa persönliche Geschichten der Unnaer Bürger zu ihrer Heimatstadt gefragt, die vor laufender Kamera erzählt und anschließend zu einem Film verarbeitet werden sollten.

Das Ergebnis gibt es zu sehen am Samstag, 7. Dezember ab 19.30 Uhr im Nicolaihaus.

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