Unnas Künstler kämpfen um Mitbestimmung in der Kulturentwicklung

dzKulturrat

Die Zukunft der Kultur ist ein Prozess, den Unna künftig wieder gestalten und nicht nur geschehen lassen will. Die kreativen Köpfe aus der Szene wollen sich dabei entsprechenden Einfluss sichern.

Unna

, 21.11.2019, 11:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kulturentwicklung hat streng genommen kein endgültiges Ziel. Sie ist ein fortlaufender Prozess. Dementsprechend „endete“ die Kulturentwicklungsplanung der Stadt im Sommer mit einem Abschlussbericht, der zu großen Teilen aus Empfehlungen fürs Weiterentwickeln besteht.

Eine der 13 konkreten Empfehlungen darin ist die Gründung eines Beirates für die Kulturentwicklung. Der kreativen Szene ist dabei zunächst eines wichtig: angemessen in dem Gremium vertreten zu sein.

Jedes dritte Mitglied im Beirat muss ein „Kreativer“ sein

„Angemessen“ bedeutet dabei, dass ein Drittel der Mitglieder aus dem Kulturrat stammen müsse, der sich inzwischen als Schulterschluss und Interessensvertretung von Mitgliedern der kreativen Szene gegründet hat. Diese Forderung stellt der Kulturrat nun im Vorfeld einer politischen Sitzung auf.

Am kommenden Montag, 25. November, befasst sich der offizielle Kulturausschuss des Stadtrates mit der Kulturentwicklungsplanung. Er wird noch keine großen Entscheidungen treffen, aber Weichen stellen.

Am Montag Schwerpunktsitzung des Kulturausschusses

Wichtigster Tagesordnungspunkt ist besagter Schlussbericht. Ihn sollen die Ausschussmitglieder „positiv zur Kenntnis nehmen“, um der Verwaltung dann einen Arbeitsauftrag zu erteilen: Sie solle prüfen und weiter ausarbeiten, was sich aus den 13 Vorschlägen des Kulturentwicklungsexperten Peter Landmann machen lässt. Die Gründung eines Beirates zur Verstetigung des Kulturentwicklungsprozesses schlägt Landmann ausdrücklich vor.

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