Unna feiert „Bang Boom Bang“ mit Bier im Kinorama

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„Bang Boom Bang“ ist ohne Frage Kult. Um diesen Kult zu feiern, kamen am Freitag viele alte und neue Fans im Kinorama zusammen, um bei einer Sondervorstellung 20 Jahre der Unna-Trilogie zu feiern.

von Sebastian Pähler

Unna

, 25.08.2019, 12:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wo, wenn nicht in Unna sollte zum 20-jährigen Jubiläum von Peter Thorwarths Kult-Klassika „Bang Boom Bang“ eien Vorführung des Streifens zum Pilgerort von Fans aus der ganzen Gegend werden? Am Freitag stand Saal 6 im Kinorama ganz für die Machenschaften von Gelegenheitsgauner „Keek“ und seinen dusseligen Komplizen bereit - zahlreiche Menschen kamen, um sie dabei noch einmal auf der Leinwand zu beobachten.

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Ein Bier für jeden Kinobesucher von „Bang Boom Bang“

„Wir wollten das eigentlich ganz groß machen“, berichtete Kinorama-Betreiber Guido Rottstegge. Doch die Pläne für die Feier von 20 Jahren „Bang Boom Bang“ ließen sich nicht umsetzen. „Da haben wir gesagt, bevor wir gar nichts machen, zeigen wir ihn heute“. Dass es bei einer einfachen Vorstellung blieb, schreckte die Zuschauer aber nicht ab. Die kamen trotzdem, um den Kultstreifen noch mal so zu erleben, wie er 1999 gelaufen war. Und dafür spendierte Rottstegge jedem Zuschauer noch ein Bier, um gemeinsam mit Figuren auf die Geburtsstunde der „Unna Trilogie“ anzustoßen.

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Viele persönliche Geschichten

„Ich fand ihn im Fernsehen schon gut. Wer hat denn schon mal so dusselige Ganoven gesehen?“
Uschi Eickmann

Jeder der Besucher hatte seine eigene Geschichte, aber eins war klar, „Der Film ist Kult. Das Ruhrgebiet, die Sprüche, die Figuren, Keek“, erklärte etwa Zuschauer Torben Zitt. Er und seine Freunde lieben den Film und sind für die 1001. Vorstellung schon bis nach Bochum gefahren. Natürlich haben sie ihn auch Zuhause, aber im Kino ist er besser, denn da „kann man das Glück mit anderen teilen“, stellte Mirko Wiest fest.

Für Uschi Eickmann war es ein Anliegen, den Kult von damals einmal nachzuvollziehen. „Ich bin gebürtig aus Unna aber ich habe damals nicht hier gelebt und hab das damals hier verpasst“, berichtete sie. Den Kultfilm wolle sie nun einmal auch auf der großen Leinwand sehen. „Ich fand ihn im Fernsehen schon gut. Wer hat denn schon mal so dusselige Ganoven gesehen?“

Auch einige Neulinge dabei

Einige Zuschauer zog es auch ins Kinorama, die „Bang Boom Bang“ noch nicht kannten - jedenfalls noch nicht ganz. „Ich wollte den schon immer mal sehen, weil der hier gedreht wurde und ich einige Clips kenne“, berichtete Bastian Oehring, der mit seinen 20 Lebensjahren genau so alt ist wie der Streifen. Zu seinem Glück hatte sein Kumpel Marvin Jasinski von der Vorstellung Wind bekommen und ihn und noch ein paar Freunde eingeladen. „Meine Schwester war damals Statistin, aber die Szene wurde rausgeschnitten“, berichtete der 22-Jährige. Abgesehen von der persönlichen Verbindung ist der Film, den er Zuhause schon gesehen hatte, für ihn auch deswegen spannend, weil er die ganzen Drehorte wiedererkennt.

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