Königsborns Kicker brauchen noch ein wenig mehr Geduld

dzTrainingsfeld

Zumindest in der Jugend lässt sich mit Fußball kaum Geld verdienen. Der neue „Nebenplatz“ des Königsborner SV liegt jedoch in einem Gewerbegebiet und läuft planerisch in eine Extrarunde.

Unna

, 13.03.2019, 14:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit 2005 warten die Kicker des KSV auf eine Vollendung ihres Trainingsgeländes. Damals baute die Stadt den Kunstrasenplatz an der Kamener Straße. Pläne - und einen Haushaltsposten - gab es auch damals schon für ein zusätzliches „halbes“ Feld für Training und Jugendspiele. Doch es fehlte das Grundstück. Erst mit dem Flächenankauf für das Interkommunale Gewerbegebiet an der Grenze zu Kamen wurde eine Fläche verfügbar. Als Teil des Bebauungsplanes für den Ostabschnitt dieses Gebietes soll auch das Trainingsgelände eine rechtliche Grundlage für den Bau bekommen.

Aber auf diese Grundlage müssen die Sportler nun vielleicht noch etwas warten: Im Laufe des Verfahrens muss ein Schritt wiederholt werden.

Bebauungspläne werden oft mehrfach der Öffentlichkeit vorgelegt, damit Bürger, Behörden oder Verbände zu den Vorhaben Stellung nehmen können. Ihre Eingaben werden dann geprüft und gegebenenfalls mit eingearbeitet. Im Falle des Bebauungsplanes „Unna Nr. 87 C“ macht dies eine erneute Auslegung erforderlich. Vermutlich ist dies reine Formsache, die aber vier Wochen Zeit in Anspruch nehmen wird. Für den Bau des Kunstrasentrainingsfeldes ist die Stadt dennoch zuversichtlich, dass er in diesem Jahr vollendet wird.

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