Eröffnung nach der Corona-Zwangspause: Spatz und Wal empfängt wieder Gäste

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Das Spatz und Wal in Unna ist wieder für seine Gäste da. Inhaber Alexander Avrambos hat den Betrieb aufgenommen. Ob und wie er demnächst mehr Außengastronomie anbieten kann, ist noch offen.

Unna

, 22.07.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Alexander Avrambos weiß, dass seine Bar, das Spatz und Wal in Unna, laut Coronaschutzverordnung des Landes NRW wieder öffnen darf. Und das tut er jetzt. Offen ist indes, wie er künftig Gäste draußen bewirten kann.

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„Die jüngsten Ereignisse am Ballermann zeigen ja, dass die Schließung der Gastronomie wieder möglich ist.“
Robert Beck, Betirebsleiter Spatz und Wal

Wie in anderen Lokalen sind nun auch im Spatz und Wal Thekenplätze gesperrt, Sitzgelegenheiten auf den Mindestabstand auseinander gerückt und Desinfektionsmöglichkeiten gegeben. Ebenfalls gelten Maskenpflicht und Abstandsregelungen.

Derzeit leicht reduziertes Sortiment im Spatz und Wal

Zudem sei das Sortiment ein wenig reduziert worden, damit im Falle eines erneuten Shutdowns Biere vom Fass nicht schlecht werden. Dieser Fall könne schließlich schneller eintreten als gedacht, glauben die Betreiber: „Die jüngsten Ereignisse am Ballermann zeigen ja, dass die Schließung der Gastronomie wieder möglich ist, etwa, wenn Gäste sich nicht an die Regeln halten“, sagt Spatz-und-Wal-Betriebsleiter Robert Beck. Im Spatz und Wal werden Besucher deshalb umfänglich mit einer Tischvorlage auf geltende Auflagen hingewiesen.

Nichtsdestotrotz wartet Avrambos weiterhin auf Rückmeldung vom Ordnungsamt der Stadt Unna. Er will die Außengastronomie erweitern. Der Gastronom plant, den Seitenstreifen in Richtung Gürtelstraße ebenfalls zur Bewirtungsfläche umzufunktionieren. Einen entsprechenden Antrag habe er schon eingereicht, konkrete Rückmeldungen gebe es aber noch keine, sagte er.

Bauordnungsrechtliche Fragen
Kleine Feier am 25. Juli

Vor allem Nachbarn sind angesprochen

  • Auf Initiative der Gastronomie-Betriebe „Tapas/Bodega“, „Waffelstübchen“ und „Tortuga“ sowie Stadtheimatpfleger Wolfgang Patzkowsky vom „Buhre-Haus“ soll am Samstag, 25. Juli, ab 12 Uhr eine kleine Einweihungsparty der fertig gestellten Außenterrassen stattfinden - mit Unterstützung der Kulturbetriebe der Stadt Unna und der Stadtmarketinggesellschaft.
  • Mit „Latin Jazz“ vom „Tropical Turn Quartett“ gibt es dazu passende sommerliche Musik. Die Bürger der Stadt, insbesondere die Anwohner und Nachbarn des Nicolaiviertels sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen.

Auf Anfrage der Redaktion heißt es aus der Rathaus-Pressestelle, dass es noch bauordnungsrechtliche Fragen zu klären gebe. Aus diesem Grund habe die Stadt bisher noch keine Genehmigung erteilt. Dies solle aber zeitnah geschehen.

Darauf hofft auch Avrambos: „Zuletzt habe ich mich einfach allein gelassen gefühlt“, sagt er. An sich habe er die positive und produktive Zusammenarbeit mit der Stadt aber immer sehr geschätzt. Dass das auch in Zukunft wieder der Fall ist, hofft er sehr.

Im Genehmigungsverfahren ist auch noch die neue Außengastronomie für das Tortuga am Morgentor. Das Ende der durch die lange Sperrungs- und Bauphase bedingten Durststrecke für die drei Gaststätten dort soll wie berichtet bald mit einer Feier in coronabedingt kleinem Rahmen begangen werden. Die Stadt signalisiert, dass noch fehlende Genehmigungen für das Tortuga möglichst rechtzeitig erteilt würden.

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