KJEC-als Mitbetreiber der „neuen“ Eissporthalle: Die Mitglieder stimmen dafür

dzEishalle Unna

Mit einem vergrößerten Vorstand will der Eishockeyverein KJEC in die Zukunft starten. In dieser Zukunft gibt es wieder eine Eissporthalle in Unna – und der Verein will ihr Mitbetreiber werden.

Königsborn

, 11.09.2019, 16:39 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach dem Bürgerentscheid laufen auf verschiedenen Ebenen die Planungen für die Sanierung und den künftigen Betrieb der Eissporthalle. Dem Königsborner Jugend Eishockey Club (KJEC) kommt dabei eine tragende Rolle zu, und diese will er wahrnehmen. Das ist das Ergebnis einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, von der der KJEC und die Initiative „Unna braucht Eis“ (UbE) jetzt berichteten.

Demnach hätten als Kernthemen vor allem die Eishallensanierung und der Betrieb der Eissporthalle unter Beteiligung des KJEC zur Abstimmung gestanden. In einem gut gefüllten Saal hätten die Mitglieder dafür gestimmt, „mit breiter Mehrheit“, wie KJEC und UbE mitteilen. Die Mitglieder hätten damit „den Weg in Richtung Wiedereröffnung frei“ gemacht.

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KJEC und UbE als Gesellschafter

Der bisher verfolgte Plan sieht vor, dass eine Betreibergesellschaft gegründet wird, deren Gesellschafter KJEC und UbE sind. Aktuell würden steuerliche und wirtschaftliche Details geprüft und mit der Stadt besprochen, sagt Michael Michelius von „Unna braucht Eis“. Auch Michelius bestätigt, was sowohl aus dem Rathaus als auch aus den Reihen der Eis-Initiative inzwischen regelmäßig betont wird: Die Gespräche zwischen Stadt und UbE verliefen momentan sehr positiv.

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Mehr Vorstandspersonal und Teams für die Eishallenplanung

Der KJEC wählte im Rahmen der Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand. Den Geschäftsführenden Vorstand bilden Michael Weber, Andreas Raygrotzki und Sebastian Schöbel. Das neue Vorstandsteam habe sich „in Anbetracht der anstehenden Aufgaben bewusst breit aufgestellt und von der Möglichkeit der neuen Vereinssatzung Gebrauch gemacht, den erweiterten Vorstand um zwei weitere Mitglieder zu ergänzen.“ Außerdem kündigt der Verein an, dass sich kurzfristig „Kompetenzteams“ bilden sollen. Diese sollen einzelne Themenbereiche fokussiert angehen.

KJEC freut sich auf „Rückkehr in die Heimat“

„Die Zusammenarbeit zwischen KJEC und UbE wird weiter intensiviert, um das gemeinsame Projekt zielstrebig und effektiv zu führen“, heißt es in der von den Vereinen versandten Mitteilung. Und: „Wir freuen uns, dass der KJEC bald wieder in seine Heimat zurückkehren wird. Es steht eine arbeitsreiche Zeit an, es liegt aber auch ein lohnendes Ziel vor Augen.“

Das Ziel ist 2020: UbE habe den Plan, im kommenden Jahr in Unna wieder Eis anzubieten, hatte Wilhelm Ruck als Sprecher der Initiative erklärt.

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