„Riesenameise“ im Kurpark: Kinder gestalten tierische Betonskulptur

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Auf der Wiese an der Jugendkunstschule (JKS) gibt es nun eine riesige Ameise zu sehen: Beim Ferienspaß-Workshop der JKS haben sich Kinder mit dem Bau von Betonskulpturen beschäftigt.

von Sebastian Pähler

Unna

, 15.07.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein Ungetüm lauert demnächst im Kurpark auf Spaziergänger: Auf der Wiese an der Jugendkunstschule entsteht derzeit eine riesige Ameise - einige kleine Krabbeltiere sollen sich noch dazu gesellen. Der Kollos aus Stahl, Styropor und Beton ist das Projekt eines Ferienspaß-Workshops, der sich in dieser Woche mit Betonskulpturen beschäftigt. Künstlerin Ilona Hetmann gibt in dem Projekt ihr Wissen an den Nachwuchs weiter und sorgt für ein bleibendes Ferienerlebnis.

Skulptur hat zwei Meter Länge

Gut zwei Meter ist sie lang, die Riesenameise, die Schritt für Schritt im Kurpark angefertigt wird. Noch sieht sie etwas nackt und schlammig aus, mit ihren blanken Stahl-Beinen und dem feuchten Beton-Körper, aber die fleißigen Teilnehmer des Betonskulpturenprojekts haben schon einiges geleistet, damit das Monsterinsekt am Ende der Woche eine ansehnliche Figur abgibt.

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Derzeit gilt es, mit feuchten Pinseln den trocknenden Beton glatt zu streichen, schließlich hat so eine Ameise auch einen glatten Panzer. „Wir haben zunächst die Form der Beine erarbeitet und dann in Auftrag gegeben, dass diese zusammengeschweißt werden“, erläuterte Ilona Hetmann bei den Arbeiten am Dienstag. Das fertige Gerüst wurde dann auf der Wiese im Kurpark einbetoniert, damit die Ameise dort lange einen guten Stand hat.

Kleine „Artgenossen“ aus Beton folgen

Am Montag fingen die Kinder und Jugendlichen des Ferienspaß-Workshops an, den Körper zu formen. „Am Schönsten ist es, dass wir hier draußen bei schönem Wetter kreativ sind“, stellte die zehnjährige Ceylan fest. Für Henry, ebenfalls zehn, war das Arbeiten mit den spannenden Werkzeugen am interessantesten. So hat er etwa beim Zuschneiden des Styropors etwas Neues gelernt: „Das Werkzeug wird ganz heiß und schneidet dann durch das Styropor wie ein heißes Messer durch Butter“, erläuterte er fachmännisch. „Am tollsten fand ich die Pizza“, erklärte Julius (10) lachend. Aber die Arbeit an der Beton-Ameise hat ihm auch viel Spaß gemacht. „Das war super“, erklärte er.

Zu der „Ameisenkönigin“ gesellen sich später noch einige kleinere Artgenossen. Wo genau diese am Ende stehen werden, steht noch nicht fest. Auch angemalt soll die Ameise noch werden, da der Beton aber gut 14 Tage zum Trocknen braucht, werden am Freitag wohl erst die Beine bunt sein.

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