Gerhard Heckmann kündigt Rücktritt als Ortsvorsteher von Kessebüren an

dzPolitik

Ein Abschied ohne Zerwürfnis – in Unnas Lokalpolitik ist das im Moment eher die Ausnahme. Kessebürens Ortsvorsteher Gerhard Heckmann zählt zu diesen Ausnahmen, wenn er nun seinen Hut nimmt.

Unna

, 13.02.2020, 11:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wenn Unna im September einen neuen Stadtrat wählt, blickt Kessebürens Ortsvorsteher Gerhard Heckmann auf 21 Jahre in seinem Ehrenamt zurück, zu denen keine weiteren mehr kommen sollen. Er tut es mit einem Lächeln und voller Dankbarkeit. Trotzdem müsse einmal Schluss sein, um Jüngere ranzulassen. Das sagt ein Mann, dessen Alter oft unterschätzt wird.

Der frühere Sportlehrer pflegt noch heute einen bewegten Lebensstil, setzt sich für Fahrten in die Innenstadt lieber aufs Rad als ins Auto. Schlank und groß gewachsen strahlt er eine ruhige Vitalität aus, wie sie nur wenige in seinem Alter haben: Heckmann wird in diesem Jahr 78.

„20 Jahre als Ortsvorsteher waren eine tolle Zeit“, leitete er nun eine persönliche Stellungnahme ein, mit der er bei einer Bürgerversammlung im Ernst-Oldenburg-Haus seinen Rückzug aus der Politik ankündigte. „Aber wenn ich mich frage: Heckmann, wie alt bist du eigentlich, und dann in meinen Ausweis gucke, dann steht da 42. Also 1942!“

Im Rahmen jener Bürgerversammlung stellte der CDU-Mann zumindest einen denkbaren Nachfolger vor, der dieses Amt übernehmen würde: seinen Nachbarn Martin Berg. Gewählt wird der Ortsvorsteher allerdings vom Stadtrat. Meistens sind die Ortsvorsteher zugleich Ratsleute, aber es gibt auch Ausnahmen von dieser Regelung.

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