Kessebürens neue Brücke soll 2020 gebaut werden

dzBahnbrücke

Wenn die aktuellen Planungen umgesetzt werden, dann führt spätestens 2021 wieder eine Brücke von der Landwehr nach Kessebüren.

Kessebüren

, 06.11.2018, 18:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Rund zehn Jahre hätte es dann gedauert, die Lücke in der Verkehrsinfrastruktur zwischen Unna und Fröndenberg zu schließen. Doch finanziell hätte es sich für die Stadt gelohnt, länger zu verhandeln.

Im Dezember 2011 war die marode Brücke, die südlich von Kessebüren über die Bahngleise führt, abgerissen worden. Anwohnerproteste, viele Anläufe von Ortsvorsteher Gerhard Heckmann und Anträge aus der Politik führten bislang zu keinem handfesten Ergebnis. Zunächst hieß es, dass die Stadt Unna allein eine neue Brücke finanzieren müsse. Eine Belastung des städtischen Haushalts von rund 800.000 Euro stand im Raum. Über einen Umweg aber wird der Brückenneubau nun anders finanziert. Unweit der ehemaligen Brücke ist ein unbeschrankter Bahnübergang, der spätestens seit einem tödlichen Unfall 2012 als gefährlich gilt. Die Bahn will ihn aufgeben und als Ersatz soll eine neue Brücke gebaut werden. Die Kosten belaufen sich auf 1,06 Millionen Euro. Laut aktuellem Haushaltsplanentwurf soll die Stadt Unna nur 185.000 Euro davon bezahlen. Den Rest übernehmen Bahn und Bund sowie das Land. Das Gesamtkonstrukt ist Ergebnis langwieriger Verhandlungen. Mit Planungskosten in Höhe von 40.000 Euro, die schon in der Vergangenheit veranschlagt wurden, liegt der Eigenanteil der Stadt bei 225.000 Euro. Im Zuge der Haushaltsplanberatungen hat Ortsvorsteher Heckmann das Signal von der Verwaltung bekommen, dass die Brücke 2020 gebaut werden soll.

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