Keine Angst vor der Avocado: Grüne Gazpacho mit Zutaten vom Wochenmarkt

dzRezept des Monats

Passend zum warmen Sommerwetter war es gedacht, das Rezept des Monats Juli: Die grüne Gazpacho ist eine kalte Suppe – mit Avocado. Wie man die richtig schneidet, erklärt ein Unnaer Markthändler.

Unna

, 10.07.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Avocados, gelbe Tomaten und grüne Paprika: Die Zutatenliste für die grüne Gazpacho mag für einige Menschen durchaus ungewöhnlich klingen. Die kalte Suppe ist vor allem in Südspanien und Portugal bekannt und beliebt, wird sie doch kalt zubereitet und gegessen – ideal für heiße Tage. Die sind derzeit in Deutschland zwar noch Mangelware, trotzdem lohnt sich die Zubereitung des erfrischenden Gerichts.

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Mit der Avocado zählt eine Frucht zu den Hauptzutaten, vor der viele Menschen allein wegen ihrer Zubereitung zurückschrecken. Denn: Wie öffnet man die dickschalige Frucht richtig und entfernt den Kern, ohne zu viel des wertvollen Fruchtfleisches zu verlieren und sich durch waghalsige Schnittmanöver möglicherweise selbst zu verletzten?

Markthändler Laslo Heyden schneidet die Avocado mittig auf...

Markthändler Laslo Heyden schneidet die Avocado mittig auf... © Anna Gemünd

Kern wird auf dem Messer aufgespießt

Gemüsehändler Laslo Heyden kennt den „Avocado-Aufschneide-Trick“: „Man setzt das Messer längs oder quer an der Schale an und schneidet einmal ringsrum. Dann lassen sich die beiden Hälften problemlos trennen, wenn die Frucht reif ist. Den Kern bekommt man am einfachsten heraus, indem man mit dem Messer hineinschneidet: Dann steckt er quasi auf dem Messer und kann ganz einfach rausgenommen werden.“ Das grün-gelbliche Fruchtfleisch lässt sich anschließend mithilfe eines Esslöffels ganz bequem von der Schale lösen.

... und „spießt“ anschließend den Kern auf dem Messer auf. So lässt er sich problemlos aus dem reifen Fruchtfleisch entfernen.

... und „spießt“ anschließend den Kern auf dem Messer auf. So lässt er sich problemlos aus dem reifen Fruchtfleisch entfernen. © Anna Gemünd

Grüne Paprika hat mehr Säure

Im Rezept bildet die Avocado die Grundlage für die Suppe; das cremige Fruchtfleisch ist dafür ideal. Auch grüne Paprikaschoten spielen für die Gazpacho eine wichtige Rolle; es soll ja schließlich eine grüne Suppe werden. „Viele Menschen scheuen die grüne Paprika, weil sie mehr Säure hat und dadurch nicht für jeden so gut verträglich ist wie die rote oder gelbe Paprika“, weiß Laslo Heyden.

Die grüne Paprika hat mehr Säure als ihre roten und gelben „Kollegen“. Gerade deswegen eignet sie sich aber sehr gut zum Kochen.

Die grüne Paprika hat mehr Säure als ihre roten und gelben „Kollegen“. Gerade deswegen eignet sie sich aber sehr gut zum Kochen. © Anna Gemünd

Kocht man die Paprika jedoch kurz, verkocht ein Großteil der Säure – und dann eignet sie sich auch für empfindliche Mägen. Denn: „Der Geschmack der grünen Paprika ist durch die Säure viel intensiver als bei den roten und gelben. Deren Süße verschwindet beim Kochen nahezu komplett“, erklärt der Gemüsehändler.

Zu der grünen kalten Suppe empfiehlt das Wochenmarkt-Rezept kurz angebratene Garnelen. Damit kommt doch noch eine warme Komponente ins Spiel, die trotzdem nicht beschwert. Fehlt nur noch das passende warme Sommerwetter, das Lust auf eine erfrischende Suppe macht.

Das vollständige „Rezept des Monats“ zum Nachkochen inklusive Zutatenliste gibt es auf der Internetseite des Stadtmarketing Unna: www.unna-marketing.de/wiegesundtippsundtricks
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