Jugendkunstschule Unna lädt zum Werken ein

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Die Jugendkunstschule möchte jungen Menschen mit kreativen Projekten die Tür zu Kunst und Kultur öffnen. Die Teilnehmer können bei der Arbeit mit verschiedenen Materialien und Techniken ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

von Niko Wiedemann

Königsborn

, 18.07.2018, 17:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der Jugendkunstschule finden vom 16 bis 20. Juli zwei kreative Projekte für Kinder von 6 bis 14 Jahren statt. Julia Weber-Seysen, die als Fachleiterin des Kunstbereichs für die Organisation zuständig ist, freut sich über den großen Andrang: Fast 30 Kinder nehmen an den Projekten teil.

„Das Sommeratelier“

Das „Sommeratelier“ richtet sich an Kinder von 6 bis 10 Jahren und nimmt sie mit auf eine Reise durch die bildende Kunst. Das Angebot ist dabei sehr vielfältig, jeden Tag erkunden die Kinder von 10.30 Uhr bis 13 Uhr eine andere Technik.

Los ging es am Montag mit einem Malkurs, dann wurde fleißig getöpfert und die Kinder durften sich am Kartoffel-Druck ausprobieren. Karin Bartscher und Annalena Hof von der Jugendkunstschule unterstützen sie dabei in ihrem kreativen Schaffen.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Mosaikkunst. Die Kinder malten erst Entwürfe mit Wachsmalkreide, anschließend klebten sie bunte Mosaikstücke mit Holzleim auf eine Spanplatte und verzierten sie mit Muscheln und Murmeln. Dabei waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Nebenbei wurden Batiktücher mit verschiedenen Mustern gefärbt und in einen Rahmen gespannt, um sie aufzuhängen Die fleißigen Teilnehmer durften ihre Kunstwerke im Anschluss mit nach Hause nehmen, um sie voller Stolz ihren Eltern zu präsentieren.

„Holzbildhauerworkshop“

Zeitgleich zum „Sommeratelier“ findet auf der Wiese vor der Jugendkunstschule der „Holzbildhauerworkshop“ statt. Dieser richtet sich an Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren und wird im Rahmen des „Kulturrucksacks“, einem vom Land NRW unterstützten Projekt zur Förderung der kulturellen Bildung unter Jugendlichen, veranstaltet.

12 Jugendliche arbeiteten unter Anleitung des Künstlers Bernd Schumacher an verschiedenen Holzblöcken, die später als Stelen den Skulpturengarten der Jugendkunstschule schmücken sollen. Dafür hatte Bernd Schumacher die Blöcke mit einer kleinen Kettensäge grob vorgeschnitten. Die Aufgabe der Jugendliche bestand darin, die einzelnen Schnitte so auszuarbeiten, dass ein Relief aus ausgewählten Motiven entsteht. Dabei lernten sie verschiedenste Holzwerkzeuge kennen, vom Holzhammer über den Stemmbeitel bis zum Stecheisen, mit dem im Holz Details ausgearbeitet werden.

Bis zum Ende des Projekts am Freitag sollen die Stelen fertiggestellt und mit wetterfester Farbe bestrichen worden sein. Sie können dann im Skulpturengarten bewundert werden.

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