Von der Jugendarbeit in den Einsatz: Jugendfeuerwehr verabschiedet Mitglieder in Löschgruppen

dzJugendfeuerwehr Unna-West

Die Jugendfeuerwehr Unna-West blickt zum Jahresanfang auf das vergangene Jahr zurück: Drei Mitglieder sind 2019 mit der Volljährigkeit in Unnas Löschgruppen gewechselt. Aber der Nachwuchs stimmt zuversichtlich.

Unna

, 06.01.2020, 20:39 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Unna-West beginnt mit dem 18. Geburtstag auch in ihrem Ehrenamt ein neuer Lebensabschnitt: Denn sobald sie volljährig sind, wechseln die Mitglieder von der Jugendfeuerwehr in die jeweiligen Löschgruppen und dürfen zu Einsätzen rausrücken. Drei dieser Wechsel gab es im Jahr 2019.

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„Erfreulicherweise ist die Gruppe aber weiter gewachsen, so dass die Wechsel in die Einsatzabteilungen der Löschgruppen ausgeglichen werden konnten“, sagte Jugendwart Bernd Tepe von der Freiwilligen Feuerwehr Unna. Neun Neuaufnahmen habe es gegeben, aber auch vier Austritte.

29 Mitglieder im Jahr 2019

Für die 29 Jugendlichen war das Jahr 2019 auch viel von Spaß, Urlaub und gemeinsamen Erlebnissen geprägt: So gab es etwa die Müllsammelaktionen in Afferde und Massen, bei der sich die Jugendlichen für eine sauberere Umwelt einsetzten und ein Zeltlager des Kreises in Südkamen. Auch die Sommerfreizeit in der Lüneburger Heide oder Besuche bei befreundeten Jugendfeuerwehren im niedersächsischen Sögel und in Dongen in den Niederlanden haben die Jugendlichen gerne erlebt.

Darüber hinaus zeigte sich die Jugendfeuerwehr auch ehrgeizig: So wurde etwa der Stadtpokal der Jugendfeuerwehr Unna beim Hallenturnier gewonnen und bei insgesamt 30 Dienstabenden das Thema Jugendarbeit behandelt. Denn diese sei wichtig, wie Bernd Tepe betont: „Nachwuchsförderung liegt mir am Hezen. Deshalb mache ich das schon seit 20 Jahren.“

Elf Betreuer bilden Jugendliche aus

Die aktuellen Mitgliederzahlen sind für Tepe daher auch ein Grund zur Freude: „Bei 18 neuen Mitgliedern in den vergangenen zwei Jahren haben wir uns um weitere Betreuer bemüht“, sagt er. Zusätzlich zum normalen Feuerwehrdienst bilden nun elf weitere Betreuer die Jugendlichen aus. Momentan liege der Alterssurchschnitt bei etwa 13 Jahren. Nach wie vor seien weitere Mitglieder bis 18 Jahre erwünscht.

Drei Wechsel im Jahr 2020

Denn im Jahr 2020 stehen ebenfalls wieder Wechsel an: Erneut werden drei Mitglieder 18 Jahre alt und müssen die Jugendfeuerwehr verlassen. Hier freuen sich die Einsatzabteilungen aber schon auf den Zuwachs, wie Tepe berichtet.

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