JKS-Bands locken den Nikolaus mit rockigen Sounds

dzKonzert

Lampenfieber-Alarm in der Lindenbrauerei: Bei „Rock den Nikolaus“ erleben viele Talente ihre ersten großen Auftritte mit ihren Bands. Und: Im Fall des falles helfen sie sich aug gegenseitig aus.

von Sebastian Pähler

Unna

, 06.12.2019, 08:22 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kleine und großer Rocker sorgten am Donnerstag für ein vielseitiges und überraschendes Konzert in der Lindenbrauerei. Bei „Rock den Nikolaus“ beeindruckten die Bands der Jugendkunstschule (JKS) das Publikum im Schalander.

Alte Tradition mit jungen Leuten

„Rock den Nikolaus“ ist ohne Frage eine der großen Traditionen an der Jugendkunstschule. Seit vielen Jahren bietet diese besondere Veranstaltung zum Jahresende den jungen Rockbands der JKS die Möglichkeit, sich einmal vor Publikum auszuprobieren. Zugleich wird dem Publikum präsentiert, was an dort in Sachen Musik so alles passieren kann.

Wie der Name schon verrät, findet dieses spezielle Nachwuchskonzert immer an oder in der nähe des Nikolaustags statt. Seit 2018 ist es zudem an die Reihe „Musik Club“ der Lindenbrauerei angesiedelt, die regelmäßig spannende Musiker in das Schalander bringt.

Die verschiedenen Gruppen zeigten, was an der JKS in Sachen Musik möglich ist.

Die verschiedenen Gruppen zeigten, was an der JKS in Sachen Musik möglich ist. © Sebastian Pähler

Alte Hasen und junge Hüpfer

Die Jüngsten Künstler des Abends war die Gruppe „Yea-ha“, die mit drei Liedern das Konzert eröffnen durfte. „Wir hatten erst nicht so eine richtige Idee, wie wir uns nennen sollen, Aber dann haben wir ein Lied geprobt, in dem wir immer Yea- ha gerufen haben und dachten: Lass uns das doch nehmen“, berichtete Julius.

Der Zwölfjährige ist einer der beiden Gitarristen der Band, die ein bisschen vom Pech verfolgt war. Denn erst hatten sie lange keine Sängerin und dann ist ihnen die neue Sängerin genau zum Auftritt ausgefallen. Damit der Nachwuchs trotzdem zu seinem verdienten Auftritt kam, sprangen die 19-jährige Sängerin Hannah Schaub und der 33-jährige Musiker Oleg Idmann kurzfristig ein.

Kein Grund für Lampenfieber: Die Bands überzeugten in der Lindenbrauerei.

Kein Grund für Lampenfieber: Die Bands überzeugten in der Lindenbrauerei. © Sebastian Pähler

Idmann und Schaub hatten später noch einen Auftritt mit der Band „The Firecampers“, die sich Anleitern und Helfern der JKS zusammensetzten. „Wir sind die jüngste Band heute“, stellte Keyboarder und Leiter des Bereichs Musik Daniel Schinzig fest. Denn tatsächlich hat sich die Gruppe mit den ältesten Musikern des Abends erst vor drei Monaten gegründet.

Die Gitarre ist in den meisten Bands das wichtigste Instrument.

Die Gitarre ist in den meisten Bands das wichtigste Instrument. © Sebastian Pähler

Beeindrucken konnten bei Rock den Nickolaus 2019 aber auch die etwas älteren Jugendlichen von „Out of Lemonade“, die mit Coversongs von den „Red Hot Chili Peppers“ bis „Wir sind Helden“ glänzten. Für ein außergewöhnliches Intermezzo sorgte schließlich Celine Rüßmann, die an der JKS grade ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolviert und für die Veranstaltung eingespannt wurde, um mit den Stücken von Liedermachern einen Gegenpol zum Rock zu setzen.

Schließlich sorgte die Jazzcombo „Sharp 5“ als Headliner für einen runden Abend, an dem für jeden Geschmack etwas dabei war.

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