Eine vielseitige Band auf Zeit begeistert auf dem Platz der Kulturen in Unna

dz„Jammin‘ Lounge“

Exzellente Musik von hervorragenden Musikern konnte das Publikum am Mittwoch unter freiem Himmel erleben. Michael Meiers „Jammin‘ Lounge“ begeisterte auch 2019 auf dem Platz der Kulturen.

von Sebastian Pähler

Unna

, 15.08.2019, 10:58 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wie jeden zweiten Mittwoch im Monat lud Musiker Michael Meier zu seiner „Jammin‘ Lounge“ in den Schalander ein. In der Summertime fand das Musikevent mit besonderen Gastmusikern allerdings als Open-Air-Special statt und unterhielt so viele Zuschauerinnen und Zuschauer.

Immer wieder eine Band auf Zeit

Es ist fast schade, dass die besondere Band, die Michael Meier jeden Monat für seine „Jammin‘ Lounge“ zusammenstellt, eigentlich nur für einen Tag existiert. Denn das Konzept sieht vor, exzellente Musiker, die schon allein und mit den ganz Großen im Musikbusiness auf der ganzen Welt unterwegs waren, zusammen zu holen und sie gemeinsam ein Konzert gestalten zu lassen.

Für das Publikum verspricht damit jeder Abend zu einem einmaligen und außergewöhnlich unterhaltsamen Ereignis zu werden. Aber einmalig bedeutet auch: Wenn es vorbei ist, ist es vorbei und das ist meist sehr schade. Wie auch am Mittwoch, als Meier gemeinsam mit Julie Lioness, Steven Tingling, Sean Athens, Daniel Sok und Günter Asbeck auf der Summertime-Bühne auf dem Platz der Kulturen stand. Jeder von ihnen brachte seine eigenen Lieblingssongs mit. Ein bisschen Rock, ein bisschen Pop, Hits von großen Stars und eigene Werke.

Eine vielseitige Band auf Zeit begeistert auf dem Platz der Kulturen in Unna

Von Reggae über Rock bis Pop begeisterte die Band das Publikum auf dem Platz der Kulturen. © Sebastian Päher

Bob Marley zum Mitsingen

„Wir sind heute ein bisschen Reggae-lastig, passend zum Wetter“, leitete Julie Lioness bei ihrer Begrüßung ein. Gemeinsam mit Sänger Steven Tingling nahm sie das Publikum von Anfang an mit. „Wir möchten, dass ihr mit uns singt“, forderte sie die Zuschauerinnen und Zuschauer auf. „Ihr kennt das doch alle“, erklärte sie und startete mit Bob Marleys „No Woman no Cry“. Und auch „I Shot The Sheriff“ durfte nicht fehlen. Die Lieder von Jimi Hendrix erlaubten Gitarrist Sean Athens sich in gekonnten Soli zu präsentieren. Aber Athens konnte noch mehr. Der Gitarrist könne auch singen, stellte Frontfrau Lioness fest. Und Sean Athens lieferte wie bestellt und stellte mit „I’m Tore Down“ des blinden Gitarristen Jeff Healey unter Beweis, dass er auch Rock ‚n‘ Roll kann.

Aber jeder in dem Ensemble hatte seinen Moment, in dem er glänzen konnte. Lioness selbst nutzte die Gelegenheit, eigene Lieder zum ersten Mal einem größeren Publikum vorzustellen. Mit „Georgy Porgy“ von „Toto“ stellte Günter Asbeck unter Beweis, dass sie nicht zu viel versprochen hatte. Dem Publikum gefiel das, nicht wenige tanzten und sangen bis in die Nacht mit.

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