Hol- und Bringdienst und ein offenes Ohr für Menschen in den Unnaer Ostdörfern

Hilfe in Coronakrise

Einkaufen, wichtige Erledigungen, einfach mal mit jemandem sprechen: Ehrenamtliche bieten diese Hilfen in der Corona-Krise an - jetzt auch speziell für Menschen in den Unnaer Ostdörfern.

Unna

, 23.03.2020, 16:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Susanne Wöstenberg von der Diakonie gehört zu der Initiative, die Menschen in den Unnaer Ostdörfern Hilfen anbietet.

Susanne Wöstenberg von der Diakonie gehört zu der Initiative, die Menschen in den Unnaer Ostdörfern Hilfen anbietet. © Archiv

Die Teilhabe am Alltagsleben und das gesellige Miteinander sind aufgrund des Coronavirus bis auf Weiteres zunehmend eingeschränkt oder eingefroren. Gerade ältere, gesundheitlich vorbelastete und chronisch kranke Menschen bekommen diese Einschränkungen sehr deutlich zu spüren, da sie zu den besonders gefährdeten Personenkreisen zählen. Sie werden in ihrer Bewegungsfreiheit noch mehr als sonst eingeschränkt.

Kontakt

Dies sind die Ansprechpartnerinnen

  • Susanne Wöstenberg, Tel. 01 51-16 31 45 87, E-Mail: swoestenberg@diakonie-ruhr-hellweg.de
  • Gabriele Olbrich-Steiner, Tel. (02303) 48 60, E-Mail: g.olbrichsteiner@web.de

In diesen schwierigen Situationen haben alle Dorfgemeinschaften der Kirchengemeinde Hemmerde-Lünern und der Verein „Wir in Lünern“ bewiesen, wie groß der Zusammenhalt untereinander ist: dass man füreinander da ist und sich gegenseitig unterstützt und hilft. Sie sähen es als ihre Aufgabe an, den Menschen sozusagen „eine Tür offen zu halten“. Das teilte Susanne Wöstenberg von der Diakonie Ruhr-Hellweg nun mit, zuständig für die gemeindenahe Sozialbegleitung zwischen Uelzen und Hemmerde. Sie betonte, dass die Angebote für alle Betroffenen gelten.

Die Initiative bietet einen Einkaufs-, Hol- und Bring-Service für erforderliche Situationen an. „Wir haben ein offenes Ohr für Ihre Ängste und Anliegen und versuchen, darauf einzugehen“, so Wöstenberg.

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