Hoffnung für die Platanenallee: Unna bekommt Fördergeld für Sanierung maroder Straßen

dzVerkehr

Fast 150.000 Euro erhält die Stadt Unna aus einem Fördertopf des Landes NRW für die Sanierung maroder Straßen. Neben zwei Straßen in Königsborn könnte auch die Platanenallee davon profitieren.

Unna

, 20.07.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sie ist erst seit kurzem eine Fahrradstraße, doch der Zustand der Platanenallee lässt Radfahrer verzweifeln: Asphatlflicken und Schlaglöcher machen das entspannte Radeln schwierig. Das könnte sich bald ändern: Unna bekommt vom Land NRW fast 150.000 Euro, um marode Straßen zu sanieren.

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148.500 Euro erhält die Stadt Unna aus dem 50 Millionen-Fördertopfes des Landes Nordrhein-Westfalen für den kommunalen Straßenbau. Mit diesen Mitteln – hinzu kommt ein Eigenanteil der Stadt in Höhe von 16.500 Euro – werden zunächst die Tulpenstraße und auch die Fliederstraße in Königsborn saniert. Die Verteilung der Fördergelder nimmt das Land nach der Länge des Streckennetzes der jeweiligen Kommune vor. Unna erhält mit den 148.500 Euro den Höchstsatz der Förderung.

Platanenallee und Westring als „Optionen“ angemeldet

Für den Fall, dass andere Kommunen keine Mittel aus diesem Fördertopf anfordern, hat die Stadt Unna vorsorglich den Westring und die Platanenallee als Optionsflächen beim Land angemeldet.

Zuwendungsfähig sind in diesem Programm grundsätzlich sämtliche Maßnahmen, die in den Förderrichtlinien kommunaler Straßenbau aufgeführt sind. Voraussetzung für die Aufnahme in das Programm zur Förderung des kommunalen Straßenbaus ist es, dass bei den Projekten Baureife gegeben ist und die Bauvorbereitung einen unverzüglichen Baubeginn erwarten lässt.

Bauarbeiten auf Weber-, Mozart- und Lortzingstraße ab Mitte August

Zudem wird die Stadt Unna ihr eigenes Deckensanierungsprogramm fortführen. Mitte August 2020 werden im Bereich südlich der Bahngleise in mehreren Bauabschnitten in Weberstraße, Mozartstraße und Lortzingstraße die Straßendecken sowie partielle Bereiche der Gehwege erneuert. Ab November 2020 werden dann nördlich der Bahngleise die Hoch- und die Mühlenstraße erneuert. Anliegerbeiträge fallen hierfür nicht an. Die genauen Termine will die Stadtverwaltung rechtzeitig bekannt geben.

Durch das hierbei angewandte Bauverfahren ist vor und nach dem Asphalteinbau eine Befahrung der Fräsfläche und anschließend der neu hergestellten Schicht für etwa 24 Stunden ausgeschlossen. Für die betroffenen Anwohner sind die Grundstückszufahrten in diesem begrenzten Zeitraum nicht nutzbar. Die Stadtverwaltung will mit Hinweistafeln darauf aufmerksam machen.

Die angegebene Terminierung stellt die derzeitige Planung dar und kann sich beispielsweise in Abhängigkeit vom Wetter verschieben.

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