Hellweg-Berufskolleg verbindet Theorie und Praxis

dzBildung

Über Schwerpunkte und Lernbedingungen im Hellweg-Berufskolleg Unna (HBU) konnten sich Interessierte beim Tag der offenen Tür im naturwissenschaftlich-technischen Zentrum informieren.

von Sebastian Pähler

Unna

, 12.02.2020, 18:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Die meisten wollen von uns wissen: Was kann man bei uns lernen, worin wird ausgebildet“, erläuterte Martin Kirschbaum. Neben einem Überblick über Fächern wie Ingenieurstechnik, Gestaltungstechnik oder Anlagenbau, war es dem Ausbildungsberater aber auch wichtig, die Verbindung von Theorie und Praxis am HBU in den Vordergrund zu stellen.

„Wir haben immer einen Berufsbezug“, so Kirschbaum, sowohl bei den Auszubildenden, die im dualen System zugleich auch in einem Betrieb lernen, oder bei den Schülern anderer Lernmodelle, für die eine breite Auswahl an Technik zur Verfügung steht. Auch diese gab es beim Tag der offenen Tür zu sehen.

Hellweg-Berufskolleg verbindet Theorie und Praxis

Bewegungsmelder die das Licht steuern, eine Haustür, die sich mit dem Fingerabdruck öffnen lässt und Heizelemente die sich selbst regulieren, das „Smart Home“ war eines der Projekte, dass die Informationstechnischen Assistenten des HBU als Projekt beim Tag der offenen Tür präsentierten. Auf dem Bild (v.l.): Dennis Rempel, Hüseyin Türk und Ruide Hu. © Sebastian Pähler

Einen guten Eindruck von dem, was Schüler hier erreichen können, ermöglichten die Oberstufen der Gestaltungstechnischen- und Informationstechnischen-Assistenten (GTA/ITA), die ihre Abschlussprojekte präsentierten.

Neben einem Smart-Home-Modell und einem selbst entworfenen Computerspiel hatten die ITA-Schüler etwa eine App zur Koordination freiwilliger Feuerwehren oder ein Analyse-Programm für Amateur-Sportvereine entwickelt. Die GTA-Oberstufe hatte die Aufgabe ein Magazin selbst zu gestalten und glänzte mit Heften, die auch im Kiosk allenfalls durch ihr schickes Design aufgefallen wären.

Hellweg-Berufskolleg verbindet Theorie und Praxis

Vom Lifestylemagazin nicht zu unterscheiden. Die Oberstufe der Gestaltungstechnischen Assistenten des HBU hatte die Aufgabe, eine Schülerzeitung zu gestalten. Auf dem Bild (v.l.): Melina Goldberg, Kai Bödefeld und Betül Hatap. © Sebastian pähler

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