GWA räumt Probleme bei der Entsorgung in Unna ein

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Wo Müll ist, kommt schnell noch welcher dazu. Dieser Spruch bewahrheitet sich leider immer wieder – zuletzt an der Berliner Allee in Königsborn. Die GWA spricht von Problemen bei der Abfuhr.

Unna

, 06.09.2019, 17:13 Uhr / Lesedauer: 1 min

Containerstandorte sind nirgendwo Schmuckstücke. Sie sollen aber helfen, die illegale Entsorgung von Abfall zu verhindern. Verantwortlich für die Abfuhr ist die Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna – kurz: GWA.

Und die räumt jetzt in einem Fall Probleme bei der Abfuhr ein. Nicht nur rund um den Altkleider-, sondern auch am Altglas-Container an der Berliner Allee hatte sich zuletzt Müll angehäuft – neben Sperrmüll vor allem Altkleider.

GWA räumt Probleme bei der Entsorgung in Unna ein

Wenn die Altkleider-Container nicht ausreichten, müsse über zusätzliche Behälter nachgedacht werden, sagt GWA-Sprecher Andreas Hellmich. © Dirk Becker

Tipps

Große Säcke sind problematisch

  • Bei der Entsorgung von Altkleidern und Schuhen werden große Säcke zum Problem. Zum einen sind sie so schwer, dass sie kaum in die Öffnung des Containers zu wuchten sind, zum anderen passen sie möglicherweise nicht hindurch.
  • Andreas Hellmich rät dazu, lieber mehrere kleiner Säcke zu verwenden.
  • Kleidung, die nicht ordentlich verpackt ist, ist wertlos. Sie kann nicht wiederverwendet werden.
  • Es ist verboten, Kleidung aus den Containern herauszuholen. Den Tätern drohen Anzeigen.

Eine Anwohnerin hatte bereits vor mehr als einer Woche den Kontakt zur GWA gesucht und zugesagt bekommen, die Plätze würden bis zum 30. August gereinigt. Das geschah aber nicht – und so wendete sich die Frau an unsere Redaktion.

Ein Anruf bei der GWA brachte Klarheit: Pressesprecher Andreas Hellmich räumte ein, die GWA habe in diesem Fall ein Problem mit der Abfuhr gehabt, arbeite den Rückstand nun aber ab. Offensichtlich fehlte auch Personal, konnten nicht alle Touren wie geplant beendet werden.

„Wenn die Anzahl der Container an einem Standort bei wöchentlicher Abfuhr nicht ausreicht, muss über einen zusätzlichen Container nachgedacht werden“, sagt Hellmich.

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