Grüne Bänder als Zeichen der Solidarität und Wertschätzung

Tag der Kinderhospizarbeit

Grüne Bänder mit dem Aufdruck „10.02. – Tag der Kinderhospizarbeit“ sind ein Zeichen der Wertschätzung für das, was Ehrenamtliche und hauptamtliche Kräfte leisten. Es gibt sie auch in Unna.

Unna

, 07.02.2020, 13:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Grüne Bänder als Zeichen der Solidarität und Wertschätzung

Den Tag der Kinderhospizarbeit gibt es schon seit 2006. Sichtbares Zeichen der Unterstützung sind grüne Bänder. © Frank Bock

Es kann etwa an Autos, Bäumen, Taschen, Türen, als Lesezeichen, als Fensterdekoration, als Baumschmuck oder zum Verschenken

eingesetzt werden: In jedem Fall ist das grüne Band ein Zeichen der Solidarität und der Anerkennung der Arbeit, die in der Kinderhospizarbeit geleistet wird.

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Der 10. Februar ist seit dem Jahr 2006 der Tag der Kinderhospizarbeit, findet am Montag also schon zum 15. Mal statt. Noch länger gibt es den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Kreis Unna, der damit der älteste Dienst seiner Art in Deutschland ist.

Grüne Bänder in Unna erhältlich

Auch aus diesem Grund beteiligt sich auch der City-Werbering Unna an dem Gedenktag. In vielen Geschäften seiner Mitglieder gibt es derzeit die grünen Bänder. Das grüne Band ist das Symbol für den Tag der Kinderhospizarbeit und drückt die Hoffnung aus, dass sich immer mehr Menschen mit den erkrankten Kindern und deren Familien verbünden.

Info-Stand in der Sparkasse

Initiator des Aktionstags ist der Deutsche Kinderhospizverein. Der Tag der Kinderhospizarbeit soll auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und deren Familien aufmerksam machen sowie in der Gesellschaft ein Bewusstsein für die Arbeit der Kinderhospize schaffen. Am 10. Februar wird der Deutsche Kinderhospizverein mit einem Info-Stand in der Sparkasse vertreten sein.

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Kreis Unna verknüpft mit dem Aktionstag auch die Hoffnung, neue Ehrenamtliche für seine so wichtige Arbeit zu finden.

Neuer Qualifizierungskurs

Am 28. Februar startet der nächste Qualifizierungskurs. Er soll interessierte Frauen und Männer vorbereiten auf die Herausforderungen, die die Kinder- und Jugendhospizarbeit mit sich bringt. Sterbebegleiter müssen schließlich nicht nur sensibel im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen sein, sondern auch ein offenes Ohr für Angehörige haben.

Wer sich über die Arbeit des Kinder- und Jugendhospizdienstes Unna informieren möchte, wird unter www.deutscher-kinderhospizverein.de fündig. Fragen werden aber auch während der Bürozeiten (montags 9 bis 12 Uhr und donnerstags 14 bis 17 Uhr) unter Tel. (02303) 942490 beantwortet. E-Mails können an unna@deutscher-kinderhospizverein.de gesendet werden.

Gedenktag

Begleitung für Familien

  • Viele der 50.000 in Deutschland lebenden Kinder mit einer verkürzten Lebenserwartung werden mit ihren Familien durch ambulante Kinderhospizdienste und stationäre Kinderhospize begleitet.
  • Die Begleitung erfolgt ab der Diagnose, im Leben, im Sterben und über den Tod der Kinder hinaus von qualifizierten haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden unter Einbringung der persönlichen Kompetenzen von erkrankten Kindern, Geschwistern, Eltern zur Stärkung der Selbsthilfe.
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