Granate aus dem Zweiten Weltkrieg auf Acker in Königsborn gesprengt

Kampfmittelfund

Der Kampfmittelräumdienst musste im Unnaer Norden tätig werden. Die Fachleute bargen am Dienstag eine Granate aus der Kriegszeit - und sprengten sie an Ort und Stelle in die Luft.

Königsborn

, 06.08.2019, 18:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Granate aus dem Zweiten Weltkrieg auf Acker in Königsborn gesprengt

Immer wieder werden Sprengkörper aus dem Krieg gefunden, die seinerzeit nicht explodierten. Darunter sind neben größeren Bomben auch Granaten wie diese, geborgen 2006 in Menden. Eine solche Granate wurde nun in Königsborn auf einem Acker gesprengt. © Archiv

Im Vergleich zu der Bombe, die am Dienstag in Bergkamen unschädlich gemacht werden musste, war das, was Sprengstoffexperten in Unna am selben Tag beseitigt haben, wohl deutlich kleiner. Im Gegensatz zur Bergkamener Bombe hatte die Unnaer Granate aber noch ihre zerstörerische Kraft.

Bei Arbeiten auf einer landwirtschaftlichen Fläche in der Nähe des Guts Höing sei die Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Das berichtete Oliver Böer, Sprecher der Stadt. Deren Ordnungsamt wird in solchen Fällen beteiligt. Federführend für die Bergung und Beseitigung des Sprengkörpers aber ist der Kampfmittelräumdienst aus Arnsberg, der sich um Blindgänger aus der Kriegszeit kümmern muss, wann immer sie zutage treten.

Die Fachleute hätten in diesem Fall entschieden, die Granate kontrolliert auf dem freien Feld zu sprengen, so Böer. Wenn jemand am späten Dienstagnachmittag im Unnaer Norden einen lauten Knall gehört hat, dann dürfte es diese Explosion gewesen sein.

Die Unnaer Feuerwehr war sicherheitshalber vor Ort. Größere Vorsichtsmaßnahmen hätten aber nicht ergriffen werden müssen, sagt Böer. Man habe das Feld und eine Zufahrt abgesperrt und Pferde von einer Koppel geholt. Gebäude seien nicht geräumt worden.

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