Göldner empfiehlt Tibbe den Gang zur Staatsanwaltschaft

dzStadtwerke-Wechsel

Anfeindungen für seine Enthüllung in der „Causa Tibbe“ sieht FLU-Fraktionschef Klaus Göldner gelassen. Er sieht sich in seinem Handeln bestätigt und empfiehlt Kritikern den Gang zur Staatsanwaltschaft.

Unna

, 14.11.2019, 11:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als Entgegnung auf die Kritik an seinem Wechsel zu den Stadtwerken hat SPD-Ratsherr Klaus Tibbe seinerseits Vorwürfe an die Adresse von Klaus Göldner formuliert: Der Fraktionschef der Freien Liste buhle um Aufmerksamkeit und breche dafür sogar die Nicht-Öffentlichkeit einer politischen Sitzung. Göldner sieht sich von diesem Konter bestätigt.

„Statt eine konkrete Antwort auf meine Frage zu geben, mokiert man sich über die Herstellung der Öffentlichkeit, die man offensichtlich gerne ausgeschlossen hätte“, schreibt Göldner nun in einer persönlichen Mitteilung. „Die Relevanz meiner Frage wird überdies nicht am Thema, sondern vom betroffenen Ratsmitglied an der Größe meiner Fraktion festgemacht.“

Göldner stellt klar, dass in der Ratssitzung am 31. Oktober im nicht-öffentlichen Teil ein Sachverhalt zur Kenntnis gebracht worden sei, der für ihn rechtliche Fragen rund um die Vorschriften der Gemeindeordnung und des Kommunalwahlgesetzes aufgeworfen habe. „Diese Fragen formulierte ich zunächst schriftlich an den Bürgermeister und veröffentlichte sie zudem, da es sich hier um einen öffentlichkeitsrelevanten Vorgang handelt“, so Göldner. „Wer mein Handeln als strafwürdig qualifiziert, möge gern die Staatsanwaltschaft bemühen oder ansonsten auf das Anzünden von Nebelkerzen verzichten.“

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