Die Anzeigetafel in Hemmerde ist im Moment ohne Funktion. Ortsvorsteher Tibbe will sich um eine Reparatur oder Ersatz kümmern. © Archiv
Verkehr

Geschwindigkeitsanzeige in Hemmerde ist defekt – jetzt braucht es Geld

Wer durch Hemmerde fährt, wird seit Jahren durch die Geschwindigkeitsanzeige sanft daran erinnert, das Tempo zu drosseln. Jetzt ist die Anzeige defekt. Das soll nicht lange so bleiben.

Die Geschwindigkeitsanzeige auf der Hemmerder Dorfstraße ist im Moment ohne Funktion. „Das wissen wir“, sagt Klaus Tibbe. Der Ortsvorsteher will dem auch so schnell es geht Abhilfe schaffen. Die Tafel wurde vor Jahren durch eine private Initiative aufgestellt und vom ehemaligen Ortsvorsteher Martin Volkmer initiiert, Er hatte sich seinerzeit für die Errichtung der Anlage auch als Vorsitzender des Fördervereins des Kindergartens Noah eingesetzt und mit Hilfe von Sponsoren die Mess-Anzeige für 2600 Euro installiert. Passenderweise direkt vor dem Kindergarten. Da dies nun keine Ewigkeitsverpflilchtung für die Instandhaltung der Anlage beinhaltet, will Klaus Tibbe nun klären, wie die Anlage wieder ans Laufen gebracht werden kann. Dafür stehen zwei Möglichkeiten im Raum.

Eine wäre, dass der Ersatz aus ähnlichen privaten Mitteln getragen wird, wie auch bei der Errichtung. „Dazu würde ich mal aktiv auf die Beteiligten von damals zugehen und fragen, ob dafür überhaupt Mittel vorhanden sind“, so Tibbe. Das soll in den kommenden Tagen geschehen.

Passt es da gerade nicht, gebe es noch die Möglichkeit über den sogenannten Bürgereuro im Rathaus um Mittel für Ersatz zu bitten. Eines ist Ortsvorsteher Tibbe ganz wichtig. „Wir haben das auch schon mit den Grünen und der CDU bei uns besprochen und wollen dort auf jeden Fall die Anlage erhalten oder einen vergleichbaren Ersatz beschaffen.“

Über den Autor
1982 in Dortmund geboren. Abi in Holzwickede, Journalistik-Studium wieder in Dortmund. Seit 2013 Redakteur beim Hellweger Anzeiger. Freut sich über die spannende Herausforderung, den Wandel eines Traditionsverlags hin zu einem modernen, familiengeführten Multimedia-Unternehmen zu begleiten.
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Christoph Schmidt
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