So formschön und zweckdienlich wie hier an der Sparkasse sind derzeit die wenigsten Fahrradständer in Unna. Doch die Stadt will neue Abstellmöglichkeiten schaffen und erhält dafür nun Fördergeld. © Marcel Drawe
Verkehr

Geld für neue Fahrradparkplätze in Unnas Innenstadt

Das Fahrrad an eine Laterne ketten oder in einen Ständer des Typs „Felgentod“ einführen zu müssen, soll Radfahrern in Unnas Innenstadt erspart bleiben. Die Stadt bekommt Geld für neue Radparkplätze.

Neben sicheren Radwegen zählen geeignete Abstellmöglichkeiten zu den Grundlagen für eine Förderung des Radverkehrs. Was die zusätzlichen Fahrradständer angeht, gibt es nun eine weitere gute Nachricht: Auch für die Innenstadt ist der Ausbau des Angebotes finanziert.

Eine Förderung von Bund und Land gibt der Stadt nun ein Budget von fast 75.000 Euro für Kauf und Einbau von 90 zeitgemäßen Anlehnbügeln. An neun Standorten in der Innenstadt sollen somit Parkplätze für 180 Fahrräder entstehen. Insgesamt sieht das Radparkkonzept für die Innenstadt entsprechende Angebote an 23 Standorten vor, die über die Innenstadt verteilt angeordnet sind.

Es ist bereits das zweite Ausbaupaket für das Fahrradparken, nachdem die Stadt bereits entsprechende Ausschreibungen für die Schulen veröffentlicht hat. Zur Umsetzung kommen die Neubauten meistens dann, wenn ohnehin gerade der Bagger rollt: Der nun anlaufende Neubau der Fußgängerzone an Massener und Hertingerstraße sowie der noch bevorstehende 2. Bauabschnitt für die Bahnhofstraße und ihre Seitenarme, der Bau des neuen Einkaufzentrums auf der Mühle Bremme und die Umgestaltung des Platzes am Morgentor sollen Anlass bieten, den überwiegenden Teil der geplanten Fahrradstellplätze zu schaffen. Demnach sollte dieser Teil bis 2023 zur Verfügung stehen.

Über den Autor
Redaktion Unna
Verwurzelt und gewachsen in der Hellwegbörde. Ab 1976 Kindheit am Hellweg in Rünthe. Seit 2003 Redakteur beim Hellweger Anzeiger. Hat in Unna schon Kasernen bewacht und grüne Lastwagen gelenkt. Aktuell beäugt er das politische Geschehen dort und fährt lieber Fahrrad, natürlich auch auf dem Hellweg.
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Sebastian Smulka
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