Dr. Martin Kelbel, hier auf einem Archivbild, kämpft gegen seine Kündigung als Chefarzt im Katharinen-Hospital, zudem aber auch um seinen Ruf. Das Arbeitsgericht Dortmund nimmt nun gewissermaßen das Hauptverfahren auf, nachdem ein Gütetermin ohne Einigung verlief. © Henryk Brock
Gegendarstellung

Gegendarstellung zu „Chef-Anästhesist Kelbel nicht mehr im Katharinen-Hospital tätig“

Zu dem Bericht „‚Getrennte Wege‘: Chef-Anästhesist Kelbel nicht mehr im Katharinen-Hospital tätig“ erreichte die Redaktion folgende Gegendarstellung von Dr. Martin Kelbel.

Anmerkung der Redaktion: Wir sind nach den Vorschriften des Landespressegesetzes Nordrhein-Westfalen verpflichtet, diese Gegendarstellung unabhängig vom Wahrheitsgehalt zu veröffentlichen.

Im Artikel „Chef-Anästhesist Kelbel verlässt das Katharinen-Hospital“ des Hellweger Anzeigers vom 22.10.2020 wird der Eindruck vermittelt, ich hätte als Chefarzt für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin am Katharinen-Hospital Unna und Mariannen-Hospital Werl meine Schmerz- und Palliativpatienten aus freien Stücken unversorgt gelassen. Dies ist falsch.

Hierzu stelle ich fest, dass die Geschäftsführung des Hospitalverbundes Hellweg zeitgleich mit der Fusion beider Unnaer Krankenhäuser die Trennung von mir als Chefarzt anstrebt. Dies ist Anlass für eine laufende arbeitsrechtliche Auseinandersetzung.

Im Zusammenhang damit hat die Geschäftsführung unvermittelt am 18.08.2020 unterbunden, dass Schmerz- und Palliativpatienten am Katharinen-Hospital von mir versorgt werden können. Sogar Palliativpatienten erhielten daraufhin Terminabsagen.

Ich lasse nichts unversucht, die Versorgung der mir anvertrauten Patienten entsprechend meiner ärztlichen Verpflichtung und meinem hohen ethischen Anspruch am Standort Unna auch zukünftig fortzuführen.

Unna, 25. Oktober 2020Dr. Martin WR Kelbel

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