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Friedrichsborn soll für 100.000 Euro saniert werden

dzBauarbeiten

Die losen Holzbohlen in der Galerie des Pumpwerks Friedrichsborn sind nur der Auftakt zu größeren Bauarbeiten an dem Denkmal: Auch das Schindeldach muss saniert werden.

Unna

, 11.01.2019 / Lesedauer: 2 min

Der Bauzaun rund um den Friedrichsborn wird wohl noch eine Weile stehen bleiben. Wie Stadtsprecher Christoph Ueberfeld auf Anfrage unserer Redaktion sagt, verzögert die feuchte Witterung die Bauarbeiten an den losen Holzbohlen der Galerie.

„Um die Bretter untersuchen zu können, ist ein Hubsteiger nötig, der auf der durchnässten Wiese nicht stehen kann“, so Ueberfeld. Seit kurz vor Weihnachten sichert ein Bauzaun das Baudenkmal, um Schäden durch möglicherweise herabstürzende Holzbalken zu verhindern.

Hintergrund: Der Friedrichsborn

Keine Mühle, sondern ein Pumpwerk

  • Das Baudenkmal am Friedrichsborn dokumentiert den Ausbau der Salzgewinnung in Königsborn zur wichtigsten Saline Westfalens unter preußischer Hoheit.
  • Es entstand um 1750 als windbetriebenes Pumpwerk, das die Sole aus der Quelle Friedrichsborn zu den benachbarten Gradierwerken förderte. Das kleine Häuschen daneben wurde vom Wärter der Anlage genutzt.

„Wir warten auf trockeneres Wetter. In den nächsten Tagen soll eine Firma den Schaden begutachten, damit ermittelt werden kann, was gemacht werden muss“, sagt Ueberfeld, „wir hätten das eigentlich gerne schon vor Weihnachten abgeschlossen.“ Allerdings sei kurzfristig keine Firma verfügbar gewesen.

Unabhängig von diesem kurzfristig aufgetretenen Schaden ist eine Sanierung des alten Gebäudes geplant. Für 2020 stehen im Haushalt 100.000 Euro zur Verfügung. Damit soll die Galerie saniert werden, eventuell auch Teile des Schindeldachs. Details stehen laut Ueberfeld noch nicht fest. Auch der Putz soll gereinigt und neu angestrichen werden.

Ueberfeld betont, dass das Innere des Gebäudes in Ordnung und in einem sehr gepflegten Zustand sei.

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