Die Philipp-Nicolai-Kantorei gestaltete den Konzertgottesdienst, der im Grunde das erste große Oratorienprojekt seit Beginn der Pandemie war.
Die Philipp-Nicolai-Kantorei gestaltete den Konzertgottesdienst, der im Grunde das erste große Oratorienprojekt seit Beginn der Pandemie war. © Stefan Milk
700 Jahre Stadtkirche

Barocker Glanz und große Gesten vor gotischer Kulisse

Die evangelische Gemeinde widmet der Unnaer Stadtkirche zum Jubiläum einen großen Konzertgottesdienst. Das Unnaer Wahrzeichen hat eine bewegte Geschichte hinter sich.

Selbst für Pfingsten, landläufig bekannt als bedeutendes Kirchenfest, war für die Gottesdienstbesucher am Sonntagnachmittag schnell klar: Dieses Jahr haut die Gemeinde der Evangelischen Stadtkirche in Unna „mal so richtig auf den Putz“. Dabei stand insbesondere die Musik im Mittelpunkt des Gottesdienstes, und das erste Mal seit Corona sang die Philipp-Nicolai-Kantorei wieder ein derartig großes oratorisches Werk. Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektorin Hannelore Höft erklang Antonio Vivaldis opulentes Gloria RV 589.

Begleitung von den Dortmunder Philharmonikern

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Jahrgang 1993, aufgewachsen in Ibbenbüren im Münsterland. Studiert Musikwissenschaft und Musiktheorie und hat auch sonst eine Schwäche für klassische Musik, historische Architektur, Kino und alles Französische. Seit 2021 schreibt er über Kultur- und Lokalthemen für den Hellweger Anzeiger.
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