Im Theaterteil der Aktion „Wir sind draußen“ ging es im Heißluftballon in die Luft und durch Meerwasser und Erde schließlich zum feurigen Erdkern. © Sebastian Pähler
JKS

Ferienprogramm: 50 Kinder lernten Jugendkunstschule Unna kreativ kennen

Musik, Bastelei, Theater, Clownerie und Akrobatik: Unter dem Motto Feuer, Wasser, Erde, Luft lief die von der Bürgerstiftung unterstützte Aktionswoche „Wir sind draußen“.

Weltreisen sind im Augenblick schwer möglich und für Kinder schon erst recht nicht. Doch „in der Kunst und Kultur kann man Weltreisen in den Köpfen machen“, erklärte Julia Weber-Seysen am Freitag den Gästen der Jugendkunstschule (JKS). Die Verantwortliche für den Kunstbereich führte durch die Abschlusspräsentation der Aktion „Wir sind draußen“. Eine Woche lang hatten sich 50 Kinder an der JKS darauf vorbereitet und nun wurde es Zeit, Eltern und Geschwister mit auf die Fantasiereise zu nehmen.

Feuer, Wasser, Erde, Luft: Die Elemente bildeten das Leitmotiv bei der Aktion „Wir sind draußen“. Für die Präsentation hatte sich jedes Kind einen Hut zum Element seiner Gruppe gebastelt. © Sebastian Pähler © Sebastian Pähler

Es geht nicht um das künstlerische Produkt

Die Aktion „Wir sind draußen“ lädt seit einigen Jahren Kinder, die in den Ferien nicht verreisen, dazu ein, eine Woche an der Jugendkunstschule in Kunst und Kultur hineinzuschnuppern. Aufgrund der Corona-Beschränkungen gab es dafür diesmal besonders viel Bedarf.

„Es geht nicht um das große künstlerische Produkt, sondern darum, dass die Kinder ihrem Sozialverhalten nachgehen können und dass sich am Ende jeder präsentieren und dabei den Kurpark kennenlernen kann“, so Uli Bär, Leiter des Elementarbereichs an der JKS.

Ermöglicht wurde die Aktion von der „Kulturregion Hellweg“ und der „Bürgerstiftung Unna“. Für letztere ist es grade in Pandemiezeiten wichtig, dass die Kinder sich neu erleben können. „Bei diesem Projekt können die Kinder so richtig ihre Kreativität ausprobieren und sichtbar machen“, stellte Ortrun Schulz-Hartmann von der Bürgerstiftung fest.

Der Erdkern explodiert, mehr Feuer geht gar nicht. Die Kinder hatten einen großen Spaß und auch ihr Publikum freute sich über die Präsentation der Aktion „Wir sind draußen“. © Sebastian Pähler © Sebastian Pähler

Feuer, Wasser, Erde, Luft

In der vergangenen Woche haben die Mädchen und Jungen jeden Tag in einen anderen Bereich der JKS hineinschauen können. Zum Oberthema „Feuer, Wasser, Erde, Luft“ wurde dann gebastelt und geprobt, gesungen und trainiert.

Im Bereich Kunst haben die Teilnehmer zusammen mit Gabi Kleipsties Strohhüte gebastelt, die alle einem der Elemente zugeordnet waren. So wurden die Kopfbedeckungen etwa für Feuer mit Vulkanen und Flammen verziert oder für Wasser mit Fischen und beim Thema Erde fanden sich auf so manchem Hut ganze Miniaturwälder.

Bei der Präsentation am letzten Tag trugen die Kinder dann die Hüte beim Einzug ins Atrium an der JKS, wo ihre Gäste sie schon erwarteten.

Hier wurden dann auch gemeinsam drei Lieder gesungen, in denen die Elemente auch eine Rolle spielten. Hierauf wurden sie von Ralf Bornowski vorbereitet, der sie nicht nur mit der Gitarre begleitete, sondern ihnen auch die Lieder beigebracht und verschiedene Instrumente erklärt hatte.

Mit Linda Heberling hatten die Gruppen ein Theaterstück selbst erarbeitet, in dem es erst mit einem Heißluftballon hoch in die Lüfte und schließlich nach einem Absturz über dem Meer in die Tiefen der Erde bis zum feurigen Erdkern ging.

Den Abschluss bildeten schließlich Clownerie und Akrobatik, die die Kinder mit Andrea Kruck und Anna Rademacher in der Zirkusgruppe eingeübt hatten.

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