FDP zum Zustand der Schulen: „Nichts auf die lange Bank schieben“

dzSanierungsstau

Als Reaktion auf die Kritik von Schulleitern Unnas weiterführender Schulen verspricht die FDP-Fraktion schnelles Handeln - und nimmt dabei auch die Landesregierung in die Pflicht.

Unna

, 14.10.2019, 13:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Mehr als überfällig“ sei der öffentliche „Hilfeschrei“ der Unnaer Schulleiter gewesen, mit dem in der vergangenen Woche die Leiter der weiterführenden Schulen die unzureichende Vorbereitung auf die Rückkehr zu G 9 und den Inklusionserlass beklagt hatten. Die zusätzlichen Räume, die für die Umsetzung dieser beiden Gesetzesänderungen notwendig sind, fehlen demnach bereits jetzt.

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Mit jedem der Aspekte, die die Schulleiter von Peter-Weiss-Gesamtschule, Geschwister-Scholl-Gymnasium, Werner-von Siemens-Gesamtschule, Ernst-Barlach- und Pestalozzi-Gymnasium angesprochen hätten, könne sich die FDP-Fraktion im Unnaer Rat identifizieren, sagt der schulpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Dr. Joachim Hartlieb. „Auch wir wissen, dass hier nicht die Stadtverwaltung allein verantwortlich ist. Wir wissen, dass bei einer Regelung zu Inklusion und zur Umsetzung von G9 das Land, welches die Neuregelungen beschlossen hat, zuständig ist“, sagt Hartlieb. Daher müsse die Landesregierung - deren Schulministerium FDP-geführt ist - in die Pflicht genommen werden, die Kommunen in die Lage zu versetzen, Regierungsbeschlüsse auch umsetzen zu können. Dies wolle die Unnaer FDP „nach ihren Möglichkeiten“ innerhalb ihrer Parteigremien zum Ausdruck bringen.

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