Einkaufszentrum auf Mühle Bremme würde das „Knochenprinzip“ für Unnas Innenstadt vollenden

dzStellungnahme der FDP

Kritik an einer Handelsansiedlung auf dem Gelände der Mühle Bremme stößt auch bei der FDP auf Unverständnis: Das seit 30 Jahren gewünschte Konzept der „Knochenbildung“ werde endlich umgesetzt.

Unna

, 07.10.2019, 13:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zwei starke Handelsstandorte im Norden und im Süden der Innenstadt, dazwischen viele kleine Händler, die vom Fußgängerverkehr zwischen den beiden Polen profitieren – diese Idee sei seit 30 Jahren Ziel der Handelspolitik in Unna gewesen, aber bislang nicht realisiert worden, erinnert FDP-Fraktionschef Günter Schmidt anlässlich der Diskussion über ein geplantes Einkaufszentrum auf dem Gelände der alten Mühle Bremme.

Während es am südlichen Ende der Fußgängerzone mit Schnückel und Rewe einen Kundenmagneten gebe, fehle im Norden ein entsprechendes Gegengewicht. „Nun hat Unna die Chance, den nördlichen Knotenpunkt zu entwickeln, und das sollte man vor der Realisierung nicht schlechtreden“, hält Schmidt den Kritikern des Vorhabens entgegen.

Schmidt weist darauf hin, dass der niederländische Investor ein Ten Brinke sicherlich Marktanalysen erstellt hat, die seine Investition an sich rechtfertigen. Von den Kunden, die damit angezogen werden, würden dann auch die übrigen Geschäfte in Unna profitieren. „Es wäre ein Gewinn für Unna“, so der Liberale.

Zuvor hatten sich die Grünen kritisch über die Pläne für ein Einkaufszentrum geäußert und alternativ dazu eine Wohnbebauung vorgeschlagen.

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