FDP: Mountainbiking im Bornekamp ist okay, wenn die Sicherheitsfragen geklärt sind

dzBombentrichter

Liberal zeigt sich Unnas FDP auch im Umgang mit dem Mountainbike-Sport. Ihn im Bornekamp zu dulden, sei durchaus denkbar. Es müssten allerdings einige Sicherheitsfragen geklärt werden.

Unna

, 20.09.2019, 09:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Stürze gehören im Mountainbike-Sport dazu, das hatte zwischenzeitlich auch ein Informationsbesuch der Stadtverwaltung am Bombentrichter bei Billmerich gezeigt: Genau in diesem Moment hatte sich ein Junge bei einem misslungenen Fahrmanöver üble Blessuren zugezogen.

Die FDP-Fraktion hält dieses Thema für wesentlich. Grundsätzlich stehe sie dem Mountainbiking im Bornekamp aufgeschlossen gegenüber, schaltet sich ihr Fraktionsvorsitzender Günter Schmidt in die Diskussion ein. Die Liberalen verweisen auf das Beispiel aus dem niedersächsischen Barsinghausen, wo es einen offiziell gestatteten und sogar ausgeschilderten „Trail“ im Wald gibt. Wenn rechtliche und andere Verantwortlichkeiten sicher geklärt sind, könnte es in Unna weiterhin ein Sportangebot geben, das die Stadt nicht einmal etwas koste. Aber für etwaige Unfälle müssten Vorbereitungen getroffen werden.

Diese Frage stelle die FDP ausschließlich zum Wohle der Sportler, betont Schmidt: Wie könne sichergestellt werden, dass bei einem Sturz mit Verletzungen der Rettungsdienst alarmiert und zum Einsatzort geführt werden kann? Die FDP könnte sich Positionsschilder vorstellen, wie sie auch im Kurpark oder am Alleenradweg zu finden sind, vielleicht ergänzt um eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Notrufe.

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