Fassade, Dach und Reinigung: Kirchturm soll Schritt für Schritt saniert werden

dzHerz Jesu Königsborn

Zug um Zug soll der Turm der Herz-Jesu-Kirche saniert werden. Einige Details werden noch geklärt oder stehen inzwischen auf dem Arbeitsprogramm - darunter die Entsorgung einer Riesenmenge Taubenkot.

Königsborn

, 14.07.2020, 11:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Endlich geht es voran am Kirchturm der Herz-Jesu-Kirche in Königsborn. Diesen Eindruck vermittelt ein Bericht aus dem Kirchenvorstand. Dieser lässt derzeit noch einige Details zum Zustand des maroden Gebäudes klären.

Entscheidung 2019: Turm wird saniert

Wie berichtet hatte vor geraumer Zeit noch nicht festgestanden, was mit dem Turm an der katholischen Kirche in Königsborn passieren sollte. Der Zustand der maroden Fassade hatte für das 1963 errichtete Turmgebäude zwei Möglichkeiten eröffnet: Abriss oder Sanierung. Im Oktober 2019 hatte der Kirchenvorstand der Pfarrei St. Katharina letztlich entschieden, den Turm zu erhalten und zu erneuern. Eine Investition im hohen sechsstelligen Bereich stand seinerzeit im Raum, teils gedeckt durch einen Zuschuss des Erzbistums Paderborn, mit dem die Planungen abgestimmt werden.

Konto

Spenden für den Kirchturm von Herz Jesu

Spenden für die Sanierung des Glockenturms an der katholischen Kirche in Königsborn können eingezahlt werden auf das Konto der Kirchengemeinde St. Katharina bei der Bank für Kirche und Caritas Paderborn, IBAN DE 28 4726 0307 0034 5324 03.

Wand wird genauer untersucht

Wie teuer genau die Turmsanierung wird, das soll sich nun bald herausstellen. In diesen Tagen werde das Innere der Wand noch einmal eingehend von einem eigens dafür errichteten Gerüst aus inspiziert, berichtete Ida Biernat, im Kirchenvorstand zuständig für das Gebäude. Die technische Verantwortung trägt inzwischen ein Architekt, der das Gebäude schon kennt. Wie Biernat berichtet, habe der Fachmann schon eine frühere Turmrenovierung an Herz Jesu geplant.

Taubenkost liegt 60 Zentimeter hoch

Auf der Aufgabenliste steht nicht nur die marode Wand. Auch eine notwendige Reinigung erscheint aufwendig. Das Turminnere sollte eigentlich verschlossen sein. Das ist es aber nicht. So sind in der Vergangenheit Tauben munter ein- und ausgegangen, um im Turm zu nisten. Das Ergebnis liegt inzwischen 60 Zentimeter hoch: Der Taubenkot soll nun entfernt werden. Zuvor aber lässt die Kirche klären, wie der Turm sicher verschlossen werden kann, damit sein Inneres sauber bleibt.

Der Kirchenvorstand habe sich auch rückversichert, dass Belange des Tierschutzes nicht verletzt werden. Man sei nun sicher, dass die Vögel nach der Verdrängung anderswo Nistplätze finden.

Sanierung auch am Forum nötig

„Dann müssen wir dafür sorgen, dass das Dach abgedichtet wird“, sagt Biernat. „Der Turm wird also sukzessive repariert.“ Entscheidungen würden stets gemeinsam im Kirchenvorstand gefällt, der Ende Juli das nächste Mal tagt. Er beschäftigt sich auch mit einem weiteren Projekt: Auch das Forum Herz Jesu muss renoviert werden, in dessen Mauerwerk Risse erkennbar sind. Dazu würden nun alte Bauunterlagen gesichtet.

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